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Kriminalität als Risiko

Schadenmanagement zwischen Strafrecht und Versicherung

von Henning Schmidt-Semisch

Gerling Akademie, 2002

Kategorie: Branchen

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Kriminalität als Risiko

getAbstract-Bewertung

Gesamtbewertung (?)

rating 6 (6)

Umsetzbarkeit

rating 3 (3)

Innovationsgrad

rating 10 (10)

Stil

rating 5 (5)

Schwierigkeitsgrad (?)

rating 9 (9)

Kundenbewertung

  (6.0)

Das lernen Sie

  • in welchem Zusammenhang Risiko, Kriminalität, staatliche Strafverfolgung und Versicherungssystem stehen
  • was der Unterschied zwischen juridischer und insurationistischer Vernunft ist
  • welche Denkansätze zur Kriminalitätsversicherung es gibt
  • was für und gegen eine Pflichtversicherung gegen Kriminalitätsschäden spricht

Warum Sie Kriminalität als Risiko lesen sollten

Wer Opfer einer kriminellen Handlung wurde, will erstens entschädigt werden und zweitens den Täter bestraft sehen. Mit einer anderen Betrachtungsweise tut man sich einigermassen schwer, aber genau hier setzt der Autor an mit seinem Ansatz einer Kriminalitätsrisiko-Pflichtversicherung und einer "insurationistischen Kriminalpolitik". Es geht um die Frage, ob Kriminalität rein vom Risiko her gedacht werden kann, ob die Versicherungsbranche damit ein neues Arbeitsfeld bekommt und ob der Staat in der Folge weniger Strafen verordnen muss. Natürlich kann man sich heute bereits gegen alle Eventualitäten versichern, auch gegen kriminelle Handlungen - freiwillig, wohlgemerkt. Dieses Buch geht jedoch noch einen Schritt weiter, nämlich in Richtung Pflichtversicherung, und wirft die Frage auf, ob den Kriminalitätsopfern damit vielleicht sogar besser gedient wäre. getAbstract.com empfiehlt das Buch, das zahlreiche wissenschaftliche Anmerkungen und eine umfassende Bibliographie aufzuweisen hat, Kriminologen, Soziologen und Vertretern der Versicherungsbranche als äusserst interessanten Denkanstoss.

Über den Autor

Dr. phil. Henning Schmidt-Semisch ist Dipl.-Kriminologe und Soziologe und arbeitet zurzeit am Bremer Institut für Drogenforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind neue Formen sozialer Kontrolle sowie Drogen- und Drogenpolitikforschung.

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