Die 12 neuen Gesetze der Führung
Der Kodex: Warum Management verzichtbar ist
Kategorie: Führung & Management
Führen Sie schon oder managen Sie noch?
Das lernen Sie
- warum Niels Pfläging das traditionelle Management für ein Auslaufmodell hält
- weshalb Manager ihre Verantwortung den Mitarbeitern übertragen sollen
- wie ein flexibles „Beta-Unternehmen“ aussieht
getAbstract-Bewertung
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Warum Sie Die 12 neuen Gesetze der Führung lesen sollten
Wendelin Wiedeking, Thomas Middelhoff, Rick Wagoner – die Liste gescheiterter Alpha-Männchen unter den Topmanagern ist lang. Niels Pfläging wird in seinem Manifest gegen unzeitgemäße Führung nicht müde, deren Kardinalfehler zu geißeln: Selbstüberschätzung, Marktblindheit und die Tendenz, Unternehmen wie einen Zoo zu managen. Mit Mitarbeitern, die es sich in Komfortzonen gemütlich machen und sich nur dann regen, wenn man ihnen eine Karotte vor die Nase hält. Der Autor fordert nicht weniger als die freiwillige Abschaffung der Zoowärterkaste. Sie sollen ihre Mitarbeiter in die Freiheit (sprich: Verantwortung) entlassen, damit diese dort nach Futter suchen, wo es am meisten davon gibt: am Markt. Pfläging hat ein überaus positives Menschenbild, das ist löblich. Nur scheint er manchmal zu vergessen, dass nicht in jedem Menschen ein Tiger oder Adler steckt. Es gibt auch die Jungwölfe auf der Suche nach einem Leitwolf, oder die Arbeitsbienen, die sich nach geordneten Strukturen sehnen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Unternehmern und Führungskräften, die nicht nur an Symptomen herumdoktern, sondern das ganze System revolutionieren möchten.
Über den Autor
Niels Pfläging ist Managementberater mit Schwerpunkt auf Beyond Budgeting. Zuvor war er als Controller in Argentinien und Brasilien tätig. Er ist Autor der Bücher Beyond Budgeting, Better Budgeting und Führen mit flexiblen Zielen. Für Letzteres erhielt er den getAbstract International Book Award 2006.
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15. Dezember 2010 Joél Steinmanneine tolle und nützliche Zusammenfassung. Genau dieses Thema wird oft leider viel zu wenig diskutiert und vor allem auch gelebt. Aufwändige Studien werden gestartet und enden ohne Ergebnis. Online Unternehmen funktionieren teilweise genauso. Google ist ein ideales Beispiel wie man erfolgreich sein kann, wenn man Mitarbeiter als Kapital sieht und diese "Hättschelt und Tättschelt" aber nicht "verhättschelt". Ich bin gespannt ob wir uns in diese Zellen hin entwickeln und welchen Impact es haben wird. Auf jeden Fall ist dies ein hervorragender Ansatz.
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