Google kontrolliert das Internet wie ein riesiger Datenkrake. Das ist für Nutzer ebenso bequem wie gefährlich.
Das lernen Sie
- wie Google Nutzerdaten sammelt
- was das Unternehmen damit beabsichtigt
- wie Sie Ihre Privatsphäre schützen können
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Warum Sie Das Google-Imperium lesen sollten
Im Mittelalter wären Sergey Brin und Larry Page vermutlich auf dem Scheiterhaufen gelandet. Ihr Verbrechen: Eine Maschine zu schaffen, die allwissend ist – also Gotteslästerung. Doch wir leben in gnädigeren Zeiten, und die beiden Google-Gründer werden nicht nur milde beurteilt, sondern euphorisch gefeiert. Kein Wunder: Ihre Dienste funktionieren hervorragend, und für die meisten davon müssen die Nutzer nichts bezahlen. Zumindest kein Geld. Google akzeptiert eine andere Währung: persönliche Informationen. Die werden für Marktforschung und Online-Werbung gebraucht. Mit ausgeklügelter Technik versucht das Unternehmen möglichst viel über die Websurfer herauszufinden und speichert alles in gigantischen Rechenzentren; aus der Sicht von Datenschützern ein heikles, keineswegs immer legales Unterfangen. Lars Reppesgaard ruft Google-Nutzer eindringlich auf, ihre privaten und beruflichen Geheimnisse zu schützen und zeigt auch gleich, wie man das bewerkstelligt. Dass er die geschilderten Gefahren zum Schluss wieder stark relativiert, ist einigermaßen irritierend, und die Frage „Wo ist das Problem?“ wird nicht restlos geklärt. Trotzdem: getAbstract empfiehlt das Buch allen, die wissen wollen, wohin der Datenkrake seine Tentakel ausstreckt – und wie man sich ihrem Zugriff entzieht.
Über den Autor
Lars Reppesgaard ist freier Journalist. Er schreibt u. a. für das Handelsblatt, die Süddeutsche Zeitung, die Financial Times Deutschland, die Wirtschaftswoche und IT-Fachmagazine. Seine Spezialgebiete sind Wirtschaft und Informationstechnik.
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