Navigation überspringen

Das Leben kann so leicht sein

Lustvoll genießen statt zwanghaft gesund

von Manfred Lütz

Carl-Auer, 2007

Kategorie: Karriere & Selbstmanagement

Get the summary
Das Leben kann so leicht sein
Wollen Sie wirklich auf alles verzichten – nur um gesund zu sterben?

Das lernen Sie

  • wie Gesundheitswesen und Psychologie als Ersatzreligion missbraucht werden
  • wie Sie durch bewusstes Genießen besser und zufriedener leben

getAbstract-Bewertung

getAbstract-Bewertung (?)

(8)

Umsetzbarkeit

(5)

Innovationsgrad

(8)

Stil

(10)

Schwierigkeitsgrad (?)

(2)

Warum Sie Das Leben kann so leicht sein lesen sollten

Wer nach einem Stückchen Sahnetorte oder einem Fläschchen Rotwein denkt: „Da habe ich aber wieder mal ganz schön über die Stränge geschlagen“, der ist genau in die Denkfalle getappt, die Manfred Lütz in diesem Buch anprangert: die Denkfalle des übersteigerten Gesundheitsbewusstseins, die Verwechslung körperlicher Heilung mit seelischem Heil. In Zeiten stark gelockerter religiöser Bindungen wird der Gesundheit ein überragender Stellenwert eingeräumt, behauptet Lütz, seines Zeichens Psychiater und Theologe. Und dummerweise gilt die Gleichung: Je höher der Stellenwert der Gesundheit, umso höher auch die Kosten des Gesundheitswesens. Manchmal etwas polemisch, meist aber sehr treffend und witzig, sodass man beinah jeden Satz mit dem Textmarker hervorheben möchte, zeigt der Autor viele Ähnlichkeiten zwischen dem Gesundheitsbetrieb und der Religion auf. Die Parallelen reichen vom Fitness- und Joggingwahn, der modernen Form der Askese, bis zur Seelenklempnerei, dem Ersatz für die Beichte. Sein Gegenrezept, „genussvoll leben“, versteht Lütz im Sinne von „bewusst leben“: nicht einfach dumpf die Zeit verplempern. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die lieber unverkrampft ein genussvolles Leben führen wollen, statt der Schimäre ewiger Gesundheit hinterherzujagen.

Über den Autor

Manfred Lütz ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Nervenarzt sowie Theologe. Er arbeitet als Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln.


Gefällt Ihnen diese Zusammenfassung?

Kommentar abgeben

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten!

Anmelden

Wollen Sie mehr?

Buch kaufen

Ähnliche Zusammenfassungen