Eine der großen Liebesgeschichten der Literatur des 20. Jahrhunderts.
Warum Sie Die Liebe in den Zeiten der Cholera lesen sollten
Eine Liebe trotzt der Vergänglichkeit
Die Liebe in den Zeiten der Cholera ist eine der schönsten und ergreifendsten Liebesgeschichten der Weltliteratur. Ein Leben lang hält der unscheinbare, künstlerisch begabte Florentino an seiner Leidenschaft für Fermina fest, obwohl diese nicht ihn, sondern einen angesehenen Arzt geheiratet hat. Im Lauf der Jahrzehnte hat Florentino unzählige Affären, und darüber hinaus bringt er es dank Fleiß und Intelligenz zu Reichtum und gesellschaftlichem Ansehen. Seine große Liebe aber vergisst er nie. Als der Arzt endlich stirbt, sieht Florentino seine Chance gekommen: Schon kurz nach der Beerdigung des lebenslangen Nebenbuhlers wiederholt er gegenüber Fermina seinen Liebes- und Treueschwur – und dem Happy End steht fast nichts mehr im Weg. Der 1985 erschienene Roman über die Kraft der Liebe und die Vergänglichkeit des Lebens zählt zu den Meisterwerken des kolumbianischen Nobelpreisträgers García Márquez.
Über den Autor
Gabriel García Márquez wird am 6. März 1927 im kolumbianischen Dorf Aracataca als ältestes von elf Kindern geboren. Die ersten acht Lebensjahre verbringt er im Haus seiner Großeltern. Ende der 40er Jahre erscheinen erste Erzählungen in verschiedenen Magazinen. Von 1948 an arbeitet García Márquez als Kolumnist und Redakteur bei diversen Zeitungen. Seine mehrteilige Reportage Relato de un náufrago (Bericht eines Schiffbrüchigen) löst 1955 einen landesweiten Skandal aus. García Márquez geht daraufhin als Korrespondent nach Europa. In den folgenden Jahren reist er viel, besucht den Ostblock, arbeitet in Havanna, Caracas und New York. Parallel veröffentlicht er erste Romane und weitere Erzählungen. 1958 heiratet er Mercedes Barcha, 1959 und 1962 kommen seine beiden Söhne zur Welt. Ab 1961 lebt die Familie in Mexico City. Nach der Veröffentlichung von Cien años de soledad (Hundert Jahre Einsamkeit, 1967) wird García Márquez zu einem weltweit bekannten Schriftsteller. Er siedelt für mehrere Jahre nach Barcelona über, kehrt dann aber nach Mexiko zurück. García Márquez genießt den Ruhm, ist um sein Image besorgt und retuschiert als Folge gelegentlich die eigene Lebensgeschichte. 1982 erhält er den Literaturnobelpreis. Zu seinen erfolgreichsten Werken gehören außerdem El otoño del patriarca (Der Herbst des Patriarchen, 1975), Crónica de una muerte anunciada (Chronik eines angekündigten Todes, 1981) und El amor en los tiempos del cólera (Die Liebe in den Zeiten der Cholera, 1985). Wiederholt engagiert er sich in politischen Konflikten Lateinamerikas, gründet Stiftungen und steckt Preisgelder in gemeinnützige Projekte. Mit Fidel Castro verbindet ihn eine jahrzehntelange Freundschaft. Sein 80. Geburtstag wird 2007 in Kolumbien feierlich begangen.



