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Die Weichmacher

Das süße Gift der Harmoniekultur

von Thomas Vašek

Hanser, 2011

Kategorie: Personalwesen

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Die Weichmacher
Raus aus der Kuschelecke, rein in den Boxring! Für eine neue Streitkultur im Unternehmen.

Das lernen Sie

  • wie „Weichmacher“ Unternehmen unterwandern
  • warum harmonierende Teams nicht unbedingt gut sind
  • wie Sie mit harten Entscheidungen bessere Ergebnisse erzielen

getAbstract-Bewertung

getAbstract-Bewertung (?)

(9)

Umsetzbarkeit

(7)

Innovationsgrad

(9)

Stil

(10)

Schwierigkeitsgrad (?)

(3)

Warum Sie Die Weichmacher lesen sollten

Sie reden von Win-win-Situationen, Synergieeffekten und emotionaler Intelligenz, wollen sich immer mit anderen abstimmen, Mitarbeiter einbinden und am liebsten jedes Problem zusammen brainstormen. „Weichmacher“ nennt Thomas Vašek solche Menschen. Nicht nur vertreten sie selbst keinen Standpunkt, sie stecken damit auch ihre Kollegen an. Der Publizist geht mit der Kuschelkultur vieler Unternehmen hart ins Gericht. Zugleich räumt er aber auch immer wieder ein, dass Menschen evolutionsbedingt auf Harmonie geeicht sind. Umso mehr Mut braucht es, mal gegen den Strom zu schwimmen, ein Querdenker zu sein und im Team aufzumucken. Klar: Die wirklich guten Argumente für mehr Courage und das Schüren produktiver Konflikte hätte man kürzer fassen können. Aber die vielen Anekdoten und wissenschaftlichen Experimente, auf die Vašek verweist, halten einem immer wieder den Spiegel vor – ein guter Ausgangspunkt, um den persönlichen Kommunikationsstil zu überdenken. Vašek schreibt zuweilen süffisant und manchmal arg polemisch – dafür aber auch abwechslungsreich und nie langweilig. getAbstract empfiehlt das Buch allen Managern, die neben ihren zahlreichen Fremdsprachen auch mal Tacheles reden wollen.

Über den Autor

Thomas Vašek ist freiberuflicher Publizist und ehemaliger Chefredakteur des Wissensmagazins P.M. In seiner Freizeit boxt er.


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  1. 24. Januar 2012 Vera Schmieder
    Geniales Buch, das das Thema "Führung" mal in einem neuen Licht darstellt. Das in der Vergangenheit oft so hochgelobte Konzept der emotionalen Intelligenz wird in seiner Bedeutung abgeschwächt und teilweise sogar widerlegt. Die Devise lautet: Schluss mit Kuscheln! Wer auch der Meinung ist, dass Konflikte durchaus konstruktiv sein und im besten Fall zu Innovationen führen können, sollte dieses Abstract unbedingt lesen.
  2. 19. September 2011 roland hartmann
    Mir scheint, dass dieses thema voll auf die Politik und die sogenannten Meinungsführer - die
    weitghend den gleichen "Werten" folgen, übertragen werden kann. Die Schlussfolgerung: dieser
    Entwicklung verdanken wir die schleichende Sozialisierung und Wertauflösung unserer Gesellschaft
    und schliesslich die gegenwärtige Ueberforderung unserer Systeme.
    Roland Hartmann, Dr. oec.

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