Navigation überspringen
Die weltgrößte Bibliothek von Buchzusammenfassungen
Der schnellste Weg, Ihr Wissen zu erweitern

Denken hilft zwar, nützt aber nichts

Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen

Droemer,

Buch kaufen

Kategorie: Verwandte Themen

Denken hilft zwar, nützt aber nichts
Bookstack

Das lernen Sie

  • warum wir uns so oft irrational und damit zu unserem Nachteil verhalten
  • wie das Marketing diese Schwäche ausnutzt
  • wie Sie lernen können, bessere Entscheidungen zu treffen

getAbstract-Bewertung

getAbstract-Bewertung (?)

(9)

Wichtigkeit

(8)

Innovationsgrad

(8)

Stil

(10)

Warum Sie Denken hilft zwar, nützt aber nichts lesen sollten

Für Verhaltensökonomen ist unser Alltag ein wahres Forschungseldorado: Warum reagieren wir auf Gratisangebote wie Waldi auf ein Stück Wurst? Weshalb können nur wenige der Versuchung widerstehen, das Geschenk für den Sohnemann auf die Spesenrechnung zu setzen? Warum landen Millionen erstklassiger Autos in deutschen Schrottpressen? Und wieso stellen Abgeordnete in Großbritannien dem Steuerzahler Pornofilme und die Reinigung ihres privaten Burggrabens in Rechnung? All das ist nicht nur unvernünftig und unmoralisch, sondern nachgerade blöde. Aber so sind wir nun mal, meint Dan Ariely. Er muss es wissen, denn in seinen Experimenten hat er auch intelligente, rechtschaffene Studenten als Gelegenheitsbetrüger und potenzielle Sexmonster entlarvt. Seine Beispiele sind direkt aus dem Leben gegriffen, sodass man sich als Leser mehrmals an die eigene Nase fasst. Das ist nicht immer angenehm, aber sehr unterhaltsam und lehrreich. getAbstract legt das Buch allen Schnäppchenjägern, notorischen Aufschiebern, Sportmuffeln, Diätbrechern und Kreditkartenüberziehern ans Herz, die wissen wollen, warum sie immer wieder von ihren guten Geistern verlassen werden.

Über die Autoren

Dan Ariely unterrichtet Verhaltensökonomie an der Duke University in North Carolina und am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er schreibt u. a. für die New York Times und die Financial Times und kommentiert aktuelle Themen für National Public Radio und CNN.


Gefällt Ihnen diese Zusammenfassung?

4

Kommentar abgeben

Anmelden

  1. 9. November 2010 Antje Reul
    Was ich persönlich mir nicht so richtig vorstellen kann, ist, dass wirklich alle Menschen so wahnsinnig auf Gratis-Angebote fliegen, zumindest hierzulande. Ich persönlich bin - ganz und gar unbewusst natürlich - eher ein Anhänger von "Was nix kost, is auch nix". Je grösser und leuchtender die Anbieter GRATIS auf die Produkte schreiben, umso eher lasse ich sie links liegen. Vermutlich bin ich spätestens in den Ökonomievorlesungen durch die Aussage "There ain't no thing as a free lunch" resistent gegen alle GRATIS-Marketingmassnahmen geworden. Viel lieber als GRATIS-Angebote sind mir solche, bei denen ich das Gefühl habe, gute Ware für mein gutes Geld zu erhalten.
    1. 9. November 2010 Koni Gebistorf
      Das stimmt schon, wenn es um Produkte geht, an denen uns wirklich etwas liegt. Dann dient der Preis als Bestätigung, dass man richtig entschieden hat, nach dem Motto: Teuer kann nicht schlecht sein. Paradebeispiel: Wein. Man bestellt sicherheitshalber eine teure Flasche, um sich keine Blösse zu geben. Bei Low-Interest-Produkten hingegen sieht es anders aus. Zu Gratis-Klopapier würde ich jedenfalls nicht nein sagen.
    2. 12. November 2010 Marc Wiest
      Das ist das Eine. Aber es gibt auch andere Produkte, wirklich gute die wirklich gratis sind - im Internet! Vor dem Internetzeitalter konnte man wahrscheinlich getrost der Ansicht sein "Was nix kost, is auch nix" oder "There is no such thing as a free lunch". Aber die Möglichkeiten des Internets - allen voraus riesige Massen von Menschen zu erreichen - hat völlig neue Preis-Modelle erschaffen.
      Da wäre zum einen die ganze Open-Source-Bewegung, die (nicht nur, aber auch) hervorragende Software hervorbringt, die rein gar nichts kostet. Zugegeben, kommt sie oft nicht ganz an kostenpflichtige Angebote ran, aber sehr oft reicht das gebotene für einen normalen Benutzer vollkommen aus.
      Daneben gibt es aber auch noch ein anderes - wie ich finde sehr faires Modell: Die Basis-Version ist gratis, die Pro-Version kostet was. Die Anbieter gewinnen mit der Gratis-Version Kunden/Anhänger und verdienen mit der Pro-Version das Geld. Es kann jeder selbst entscheiden, ob ihm die Basis-Version genügt, oder er für weitere Funktionen Geld ausgeben mag.

Ähnliche Zusammenfassungen

Von den gleichen Autoren