Die 10 Irrtümer der Globalisierungsgegner
- wie man Ideologie mit Fakten widerlegt
Kategorie: Wirtschaft & Politik
Sind die Argumente der Globalisierungsgegner nur hohle Phrasen von langhaarigen Müsliessern? Dieses Buch spürt den Fakten nach und liefert Gegenargumente.
Das lernen Sie
- die Entstehungsgeschichte der Globalisierungskritik
- die wichtigsten Kritikpunkte
- einige Gegenargumente
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Warum Sie Die 10 Irrtümer der Globalisierungsgegner lesen sollten
Die beiden letzten Jahrzehnte gehörten der Globalisierung - und ihren Gegnern: Aktivisten blockieren die Treffen der Mächtigen, Kampagnen werden gestartet, Bücher geschrieben. Die Autoren haben sich die zehn wichtigsten Argumente der Globalisierungsgegner zur Brust genommen, um sie zu widerlegen. Das gelingt z. T. sehr flott und gut lesbar. Mitunter mutet die Argumentation der Autoren aber etwas seltsam an, weil sie sich mit ihren Argumenten selbst ein Bein stellen: Da beschreiben sie z. B., wie sich Umweltschützer gegen ein Knebelpatent für eine bestimmte Maissorte eines Chemieriesen einsetzen - und beweisen damit im Grunde nur, dass die Kritiker völlig richtig liegen: Multinationale Konzerne seien eben nur durch eine knallharte Kontrolle auf dem Pfad der Tugend zu halten. Diese "Transparenz aus Zwang" dann aber als Errungenschaft der Globalisierung zu beschreiben, ist schon ziemlich gewagt. Ganz nach dem Motto: Die Globalisierung löst Probleme, die gar nicht da wären, wenn es sie nicht gäbe. Solche logischen Schwächen sind bedauerlich, weil so die tatsächlichen Errungenschaften des Welthandels blass erscheinen. Wer nach Pro-Globalisierungs-Argumenten sucht, dem legt getAbstract.com dieses Buch dennoch ans Herz.
Über die Autoren
Markus Balser und Michael Bauchmüller, beide Jahrgang 1973, absolvierten an der Kölner Journalistenschule eine Ausbildung zum Fachjournalisten für die Ressorts Politik und Wirtschaft und studierten in Köln Volkswirtschaftslehre. Sie arbeiten als Redakteure in der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.
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