Die Globalisierung schreitet voran, zur Freude der Profiteure. Aber die Gegner machen mobil gegen das weltumspannende Ausbeutersystem.
Das lernen Sie
- wie die neue, von den USA dominierte Weltordnung aussieht
- wie Grosskonzerne und internationale Wirtschaftsorganisationen die Globalisierung vorantreiben
- wie die Entwicklungsländer die Globalisierung erleben
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Warum Sie Die neuen Herrscher der Welt lesen sollten
"Globalisierung" ist wohl das meistzitierte wirtschaftspolitische Schlagwort des letzten Jahrzehnts. Doch der Traum von der vereinten Welt, den es auszudrücken scheint, ist weiter von der Realität entfernt denn je. Zwar haben die global agierenden Unternehmen längst die Dritte Welt erreicht, doch hat die Ankunft des postmodernen Kapitalismus den Regionen einen Segen beschert? Im Gegenteil, sagt Jean Ziegler: Armut, Krankheiten, hohe Sterblichkeit, Massenarbeitslosigkeit und demokratiefeindliche Regime sind weiter auf dem Vormarsch, und zwar nicht etwa trotz, sondern wegen der Globalisierung. Der Schweizer Querdenker zeichnet das düstere Bild einer kapitalistischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert, die ihren Lebenszweck im masslosen, unmoralischen Profitstreben sieht. Er prangert die Methoden der modernen "Beutejäger" an und zeichnet den beklemmenden Weg vieler Menschen in immer grössere Armut nach. Lösungsvorschläge sucht man jedoch vergeblich: Ziegler begnügt sich mit der Darstellung von Protestaktionen verschiedener Gruppierungen von Globalisierungsgegnern. Seine Strategie: Kritisieren, polemisieren, auch übertreiben; je markanter, desto besser. Wer das weiss, meint getAbstract.com, kann diese wütende Globalisierungs-Anklage dennoch mit Gewinn lesen.
Über den Autor
Jean Ziegler zählt zu den engagiertesten und renommiertesten Kritikern der Globalisierung. Der 69-jährige Schweizer, der in Bern geboren wurde und in Genf lebt, war über 20 Jahre lang als Sozialdemokrat im Schweizer Nationalrat aktiv. Seit seinem Ausscheiden 1999 ist Ziegler als Sonderberichterstatter der Menschenrechtskommission für die UNO aktiv. Zudem lehrte er bis Mai 2002 als Professor für Soziologie an der Universität Genf. Zu seinen kontrovers diskutierten Büchern zählen Die Schweiz, das Gold und die Toten und Die Schweiz wäscht weisser.
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