getAbstract

| Wissenspakete | Reisepakete |
Blog | RSS-Feeds | Gratis-Zusammenfassungen
back  Zurück zur Kategorie Finanzen

Kampf der Kulturen

The Clash of Civilizations. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert

von Samuel P. Huntington

Europa Verlag, 1997

Kategorie: Wirtschaft & Politik

Get the summary
Kampf der Kulturen

getAbstract-Bewertung

Gesamtbewertung (?)

rating 8 (8)

Umsetzbarkeit

rating 5 (5)

Innovationsgrad

rating 10 (10)

Stil

rating 9 (9)

Schwierigkeitsgrad (?)

rating 3 (3)

Kundenbewertung

  (8.0)

Das lernen Sie

  • die kulturelle Weltkarte des 21. Jahrhunderts
  • die grössten Herausforderungen für den Westen
  • Ansätze, um Konflikte zwischen Kulturen einzudämmen und zu vermeiden

Warum Sie Kampf der Kulturen lesen sollten

Kaum eine politikwissenschaftliche These hat in den vergangenen Jahren für mehr Kontroversen gesorgt als die vom "Kampf der Kulturen". Ihre Anhänger sehen vor allem nach dem 11. September 2001 die Analyse des Autors bestätigt, dass nichtwestliche Kulturen darauf aus seien, den Westen zu zerstören. Huntingtons zahlreiche Gegner kritisieren jedoch sein stark vereinfachendes Weltbild sowie mangelnde wissenschaftliche Genauigkeit. So teilt er die Welt z. B. in sieben oder acht Kulturkreise ein, die alle unterschiedlichen Kriterien entsprechen - religiösen, historischen oder geographischen. Interkulturelle Gemeinsamkeiten zwischen Menschen, wie etwa die Tatsache, dass ein indischer Computerspezialist mehr mit seinem amerikanischen Kollegen gemeinsam haben könnte als mit einem Strassenkind in Kalkutta, ignoriert er vollständig. Sein Verdienst liegt aber darin, die Aufmerksamkeit auf den kulturellen Faktor in internationalen Konflikten gelenkt zu haben. Die Schlussfolgerungen zu akzeptieren oder nicht, bleibt letztlich dem Leser überlassen. getAbstract.com empfiehlt das Werk allen, die in einer der wichtigsten Diskussionen der Gegenwart mitreden wollen.

Über den Autor

Samuel P. Huntington, Jahrgang 1927, ist Professor für Politikwissenschaft und Berater des US-Aussenministeriums. Darüber hinaus ist er Leiter des John-M.-Olin-Instituts für Strategische Studien an der Universität Harvard und Mitbegründer der Zeitschrift Foreign Affairs. Als Autor zahlreicher Fachartikel hat er sich mehrfach mit den weltpolitischen Perspektiven des 21. Jahrhunderts beschäftigt.

Kommentar abgeben

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten! Anmelden