Unternehmen stehen nicht jenseits von Gut und Böse.
Das lernen Sie
- warum Unternehmen als moralische Akteure gelten müssen
- wie sich das praktisch auswirkt
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Warum Sie Unternehmen als moralische Akteure lesen sollten
Immer wieder werden Vorwürfe laut, bestimmte Unternehmen hätten eine zynische Einstellung zu Kinderarbeit, scherten sich einen Dreck um den Umweltschutz oder würden massenweise Stellen streichen, obwohl dafür keine wirtschaftliche Notwendigkeit bestehe. All das mag moralisch bedenklich sein, justiziabel ist es meistens nicht. Andererseits gibt es Firmen wie The Body Shop, dm-Drogeriemarkt oder Patagonia, die bewusst nach ethischen Prinzipien handeln. Die Frage, ob Unternehmen an sich überhaupt Akteure sein können und sogar moralische Akteure, erörtert der Philosoph Christian Neuhäuser mit akademischer Präzision. Er berücksichtigt jedes denkbare Pro- und Contra-Argument, was nicht gerade ein Geheimrezept für einen flotten Schreibstil ist, aber eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglicht, findet getAbstract.
Über den Autor
Christian Neuhäuser ist Akademischer Rat am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum.
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