Gegen Schwarzarbeit helfen nicht Strafen, sondern reduzierte und verständliche Steuer- und Abgabensysteme. Diese allerdings scheint die Politik zu meiden wie der Teufel das Weihwasser …
Das lernen Sie
- warum Menschen in die Schwarzarbeit flüchten
- warum Strafen und Kontrollen nicht helfen
- wie sich das Problem lösen lässt
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Warum Sie Arbeit im Schatten lesen sollten
Schwarzarbeit ist verboten - und sie floriert wie verrückt. Wer wissen will, warum das so ist, muss sich auf unbequeme Erkenntnisse gefasst machen. Anschaulich arbeitet Friedrich Schneider heraus, dass die hohen Arbeitskosten, die hohen Steuern und Abgaben und die Regelungswut des Gesetzgebers die offizielle Arbeit immer unattraktiver machen. Damit vereitelt der Staat selbst effektiv die offizielle Arbeit, und die Flucht in die Schattenwirtschaft ist unaufhaltsam. So findet die Schwarzarbeit quasi als Form von Notwehr des Einzelnen gegen den Staat weitgehende gesellschaftliche Akzeptanz. Friedrich Schneider entwirft ein düsteres Szenario: Stellt sich der Staat weiterhin nicht den Ursachen der Schwarzarbeit, hilft er dabei mit, die Grundfesten der Demokratie zu untergraben. getAbstract.com empfiehlt diesen engagierten und flüssig geschriebenen Essay allen, die Licht und Schatten zwischen den Pauschalaussagen "Schwarzarbeit ist verboten" und "Ohne Schwarzarbeit könnte der kleine Mann gar nicht mehr überleben" suchen möchten.
Über den Autor
Friedrich Schneider ist Vizerektor für Außenbeziehungen und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Linz. Er gilt als einer der profiliertesten Experten für das Thema Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft im deutschsprachigen Raum.
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