Wie sich die USA von der Welt durchfüttern ließen.
Das lernen Sie
- warum die Welt jahrzehntelang ein Ungeheuer – die USA – mit Geld großgezogen hat
- welches Vakuum seine Vernichtung hinterlässt
- wie eine krisenfestere und gerechtere Weltordnung aussehen könnte
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Warum Sie Der globale Minotaurus lesen sollten
Eines muss man Yanis Varoufakis lassen: Um starke Bilder ist er nicht verlegen. Amerika als fürchterliches Monster, das Kapital und Waren aus aller Welt verschlingt wie einst der kretische Minotaurus die unschuldigen Jungfrauen und Jünglinge seiner Nachbarn. Investmentbanker und neoliberale Ökonomen als Zombies, die den Staat erst aussaugen, um ihm danach die helfenden Hände zu fesseln. Und Deutschland als europäisches Gegenstück zum großen Ungeheuer – ein rüpelhafter Minitaurus, der den Rest von Europa zur Stagnation im eigenen Hinterhof verdammt. Krass, denkt man da als Leser und würde das Werk gern als substanzlose, linke Polemik abtun. Doch der Athener Professor ist nicht nur ein begnadeter Mythenerzähler, sondern auch ein erfahrener Ökonom und ein überzeugter Keynesianer. Sein Vorschlag, die gegenwärtig herrschende „Bankrottokratie“ durch eine globale Transferunion zu ersetzen, mag idealistisch erscheinen. Die Frage ist nur: Wie lebenswert und krisenresistent sind realistischere Alternativen? getAbstract legt das Buch allen ans Herz, die von der Krise als Chance zum Neuanfang nicht nur reden, sondern auch daran glauben.
Über den Autor
Yanis Varoufakis ist Professor für Wirtschaftswissenschaften und ökonomische Theorie an der Universität Athen. Er hat 20 Jahre in England und Australien gelehrt und zahlreiche wissenschaftliche Werke veröffentlicht.
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