Warum wir eher einen iPod als das Euter einer Milchkuh streicheln.
Das lernen Sie
- warum wir unseren Wohlstand einer Laune des Zufalls verdanken
- wie der Kapitalismus das Beste und das Schlechteste im Menschen geweckt hat
- wie wir sein kreatives Potenzial fördern und sein zerstörerisches begrenzen können
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Warum Sie Die unbarmherzige Revolution lesen sollten
„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ – so bringt Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper das Wesen des Kapitalismus auf den Punkt. Joyce Appleby widerspricht dem nicht: Erst füllten die Menschen ihre Bäuche, dann werkelten sie jahrhundertelang an einem System, das Wohlstand für alle schaffen sollte. Oder zumindest das Potenzial dazu hätte. Eines macht Appleby in ihrem 500 Jahre Weltgeschichte umspannenden Buch deutlich: Auf das große Fressen folgt nicht zwangsläufig die Moral. Man muss die Räuber davon abhalten, die Gans zu töten, die „die goldenen Eier von Entwicklung und Fortschritt legt“. In bester amerikanischer Erzähltradition zeichnet die Autorin die Geschichten und Anekdoten großer und kleiner Männer nach, die dem Kapitalismus sein grausames, geniales oder gütiges Gesicht gegeben haben: vom belgischen König Leopold über Bill Gates bis hin zu Muhammad Yunus. Eine beeindruckende Fleißarbeit, die auch über den einen oder anderen Fehler hinwegsehen lässt, etwa wenn Appleby die Rettung der Investmentbank Bear Stearns in der Zeit nach der Lehman-Pleite ansiedelt. getAbstract empfiehlt das Werk allen Geschichtsinteressierten, die wissen möchten, wie man den Kapitalismus verändern muss, um ihn zu bewahren.
Über den Autor
Joyce Appleby war Geschichtsprofessorin an der University of California und Präsidentin der American Historical Association. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher zu Wirtschaft und Geschichte.
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