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Dieses Mal ist alles anders

Acht Jahrhunderte Finanzkrisen

von Carmen M. Reinhart und Kenneth S. Rogoff

FinanzBuch, 2010

Kategorie: Wirtschaft & Politik

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Dieses Mal ist alles anders
Die Hoffnung auf ewiges Wachstum stirbt zuletzt. Aber sterben muss sie sowieso: Die Geschichte der Krisen beweist es.

Das lernen Sie

  • warum Finanzkrisen in schöner Regelmäßigkeit wiederkehren
  • wie sie sich ankündigen
  • weshalb wir stets von Neuem der Illusion einer Zeitenwende erliegen

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(8)

Wichtigkeit

(9)

Innovationsgrad

(8)

Stil

(7)

Schwierigkeitsgrad (?)

(7)

Warum Sie Dieses Mal ist alles anders lesen sollten

Die globale Banken- und Finanzkrise mit ihren milliardenschweren Rettungspaketen hat vielen den Atem und manchem den Arbeitsplatz geraubt. Und als der stotternde Weltkonjunkturmotor gerade wieder anzuspringen schien, schaltete die Finanzmarktampel dank Griechenland- und Eurokrise direkt vor der Nase des Bullen wieder auf Rot. Politiker und Notenbanker rannten wie aufgescheuchte Hühner von einem Krisengipfel zum nächsten. Dabei hätte ein Blick auf die jahrhundertealte Geschichte der Finanzkrisen genügt, um beide Katastrophen sicher vorherzusagen – so die BWL-Professoren Reinhart und Rogoff. Die Autoren von Dieses Mal ist alles anders beendeten ihre Analyse Hunderter Statistiken Mitte 2009, als die globalen Aktienmärkte sich gerade erst zu erholen begannen. Sie blickten bereits auf ausufernde Schuldenberge und drohende Staatspleiten, als in Deutschland noch munter abgewrackt wurde und das Staatssäckel schier unerschöpflich schien. Überzeugende Ratschläge zur Vermeidung künftiger Krisen legt das Autorenteam nicht vor, eben weil es von ihrer Unvermeidbarkeit überzeugt ist. getAbstract empfiehlt das Buch allen Geschichtsinteressierten, die sich nicht vom „Dieses Mal ist alles anders“-Syndrom einlullen lassen wollen. Die nächste kreditfinanzierte Blase kommt bestimmt.

Über die Autoren

Carmen M. Reinhart ist Professorin für Betriebswirtschaft an der Universität von Maryland. Kenneth S. Rogoff ist Professor für Public Policy und Betriebswirtschaft in Harvard. Von 2001 bis 2003 war Rogoff außerdem als Chefökonom des IWF tätig.


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