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Woran sich Wohlstand wirklich messen lässt

Alternativen zum Bruttoinlandprodukt

von Hans Diefenbacher und Roland Zieschank

oekom verlag, 2011

Kategorie: Wirtschaft & Politik

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Woran sich Wohlstand wirklich messen lässt
Warum das BIP nichts taugt und welche Alternativen es gibt.

Das lernen Sie

  • warum das Bruttoinlandsprodukt als Steuerungsgröße ausgedient hat
  • welche Alternativen als Maßstab hilfreicher sind
  • welche Nachteile pures Wachstumsstreben hat

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(8)

Wichtigkeit

(9)

Innovationsgrad

(8)

Stil

(8)

Schwierigkeitsgrad (?)

(5)

Warum Sie Woran sich Wohlstand wirklich messen lässt lesen sollten

Das ständige Streben nach Wachstum muss überdacht werden, fordern die beiden Wissenschaftler Hans Diefenbacher und Roland Zieschank in ihrem zeitkritischen Werk. Ein Kernproblem ist ihrer Ansicht nach, dass die Menschen – jedenfalls in unserer Gesellschaft – stets nach Wachstum streben und dabei wichtige soziale Werte und die Umwelt auf der Strecke bleiben. Folgerichtig verlangen die Autoren eine Abkehr vom Bruttoinlandsprodukt und von seinen jährlichen Steigerungsraten als Orientierungsgröße. Stattdessen schlagen sie vor, einen nachhaltigen Wohlfahrtsindex zu schaffen, der mehr als die rein ökonomischen Kennziffern enthält. Das Buch ist verständlich geschrieben und schildert sehr anschaulich die weltweiten Bestrebungen, einen neuen Index zu schaffen. Sicherlich ist die ökologisch-soziale Zielrichtung der Autoren nicht jedermanns Sache. Aber eines muss man auf jeden Fall anerkennen: Die Lektüre regt zum Nachdenken an – und dazu sollten, gerade angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise, auch die hartnäckigsten Wachstumsverfechter bereit sein. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich kritisch mit dem Wachstumsstreben unserer westlichen Industrienationen auseinandersetzen wollen.

Über die Autoren

Hans Diefenbacher ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg und stellvertretender Leiter der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft. Roland Zieschank arbeitet am Forschungszentrum für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin. Zusammen mit dem Bundesumweltministerium haben sie den Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) als Alternative zum BIP entwickelt.


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