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Denken hilft zwar, nützt aber nichts

Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen

von Dan Ariely

Droemer, 2008

Kategorie: Verwandte Themen
Von dieser Zusammenfassung gibt es auch eine Version in: Englisch

Denken hilft zwar, nützt aber nichts

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(9.0)

Das lernen Sie

  • warum wir uns so oft irrational und damit zu unserem Nachteil verhalten
  • wie das Marketing diese Schwäche ausnutzt
  • wie Sie lernen können, bessere Entscheidungen zu treffen

Warum Sie Denken hilft zwar, nützt aber nichts lesen sollten

Für Verhaltensökonomen ist unser Alltag ein wahres Forschungseldorado: Warum reagieren wir auf Gratisangebote wie Waldi auf ein Stück Wurst? Weshalb können nur wenige der Versuchung widerstehen, das Geschenk für den Sohnemann auf die Spesenrechnung zu setzen? Warum landen Millionen erstklassiger Autos in deutschen Schrottpressen? Und wieso stellen Abgeordnete in Großbritannien dem Steuerzahler Pornofilme und die Reinigung ihres privaten Burggrabens in Rechnung? All das ist nicht nur unvernünftig und unmoralisch, sondern nachgerade blöde. Aber so sind wir nun mal, meint Dan Ariely. Er muss es wissen, denn in seinen Experimenten hat er auch intelligente, rechtschaffene Studenten als Gelegenheitsbetrüger und potenzielle Sexmonster entlarvt. Seine Beispiele sind direkt aus dem Leben gegriffen, sodass man sich als Leser mehrmals an die eigene Nase fasst. Das ist nicht immer angenehm, aber sehr unterhaltsam und lehrreich. getAbstract legt das Buch allen Schnäppchenjägern, notorischen Aufschiebern, Sportmuffeln, Diätbrechern und Kreditkartenüberziehern ans Herz, die wissen wollen, warum sie immer wieder von ihren guten Geistern verlassen werden.

Über den Autor

Dan Ariely unterrichtet Verhaltensökonomie an der Duke University in North Carolina und am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er schreibt u. a. für die New York Times und die Financial Times und kommentiert aktuelle Themen für National Public Radio und CNN.

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