getAbstract

Erweiterte Suche
Blog Blog | RSS Feeds RSS-Feeds | Free Gratis-Zusammenfassungen

Bergkristall

von Adalbert Stifter

dtv, 2005

Kategorie: Deutschsprachige Belletristik

Bergkristall

Die Zusammenfassung herunterladen

Melden Sie sich für unseren Service an und erweitern Sie Schritt für Schritt Ihr Wissen. Unsere Zusammenfassungen helfen Ihnen, die Karriereleiter hochzusteigen und keinen Trend mehr zu verpassen.

Subscribe
Abonnieren

Melden Sie sich an, und Sie erhalten diese Zusammenfassung umgehend in Ihre Mailbox.

Free Sample Summaries
Gratis-Zusammenfassungen

Laden Sie zwei Zusammenfassungen zur Probe gratis herunter.

             

Warum Sie Bergkristall lesen sollten

Ein Weihnachtswunder
Gibt es zu Weihnachten etwas Schöneres, als in einer schneebedeckten Alphütte vor dem Feuer zu sitzen, den glitzernden Tannenbaum anzuschauen und Geschenke auszutauschen? Adalbert Stifters Meistererzählung Bergkristall verheißt dem Leser zunächst genau so ein beschauliches Weihnachtsfest. Aber es kommt anders, als man denkt: Die beiden Kinder Konrad und Sanna verbringen Heiligabend bei ihren Großeltern. Auf dem Nachhauseweg setzt heftiges Schneetreiben ein. Der Weg ist lang, denn die beiden Alpdörfer, in denen Eltern und Großeltern leben, sind nicht nur durch unterschiedliche Sitten und Gebräuche getrennt, sondern auch durch einen mächtigen Berg. Auf ihn geraten die Geschwister hinauf und finden, so scheint es zunächst, nicht mehr herunter – bis das Weihnachtswunder geschieht. Stifter brilliert mit eindringlichen Beschreibungen der winterlichen Natur und einer herzerwärmenden Geschwisterliebe. Nicht nur zu Weihnachten eine der schönsten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur.

Über den Autor

Adalbert Stifter wird am 23. Oktober 1805 in Oberplan in Südböhmen geboren, das damals zum Kaisertum Österreich gehört. Als der Junge zwölf ist, stirbt sein Vater durch einen Unfall, die Familie gerät in finanzielle Schwierigkeiten. Stifter ist künstlerisch begabt, entscheidet sich aber für ein Jurastudium, um in den Staatsdienst eintreten zu können. Mit 22 verliebt er sich in die drei Jahre jüngere Fanny Greipl und wirbt viele Jahre um sie. Ohne Erfolg: Als mittelloser Student hat er bei Fanny und ihrer Familie keine Chance. Aus Enttäuschung beginnt er eine Beziehung zu der ungebildeten Putzmacherin Amalie Mohaupt, die er, als Fanny ihn wiederholt abweist, schließlich heiratet; die Ehe ist unglücklich und bleibt kinderlos. Beruflich hat Stifter ebenso wenig Erfolg: Das ungeliebte Studium bricht er nach vier Jahren ab und hält sich von da an mühsam als Hauslehrer über Wasser. In seiner Freizeit dichtet und malt er. Einen ersten literarischen Erfolg erringt er 1840 mit der Erzählung Der Condor. Mit den folgenden Werken, u. a. Die Mappe meines Urgroßvaters (1841) und Bunte Steine (1853), wird er bekannt, aber seine späteren Arbeiten, darunter die Romane Der Nachsommer (1857) und Witiko (1865–1867), stoßen bei Kritikern und Lesern größtenteils auf Ablehnung. Als Pädagoge ist Stifter seiner Zeit voraus, aber auch das bringt ihm mehr Ärger als Erfolg ein. So wird er zwar 1850 zum Schulrat ernannt, kann aber seine Vorstellungen nicht durchsetzen und empfindet das Amt bald als Last. Ein von ihm verfasstes Schulbuch wird abgelehnt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Bayern verwendet. Er holt zwei Pflegetöchter ins Haus, von denen eine an Tuberkulose stirbt; die andere nimmt sich mit 18 Jahren das Leben. Mit zunehmendem Alter wird Stifter verbittert, depressiv und hypochondrisch. Er erkrankt an Leberzirrhose und im Dezember 1867 an einer schweren Grippe. Am 26. Januar 1868 schneidet sich der Todkranke nachts mit einem Rasiermesser in den Hals und stirbt zwei Tage später. Ob es Selbstmord war oder ein Unfall, ob er an diesem Schnitt starb oder an der Krankheit, konnte nie eindeutig geklärt werden.

inivs
inivs
inivs
 
Willkommen | So funktioniert's | Bibliothek | Für Ihre Firma | Anmelden

Barrierefrei | Verlage | Über uns | Jobs | Presse-Ecke | Reviews | Shvoong | Book Award | Geschenkabos | Kontakt | Blog

Haftung | Schutz Ihrer persönlichen Daten | Partnerprogramm | AGB | © 1999-2010, getAbstract