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Think like a Freak!

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Think like a Freak!

Andersdenker erreichen mehr im Leben!

Riemann,

15 min read
10 take-aways
Audio & text

What's inside?

Aus dem Abseits ins Tor – wie Querdenker oft unerwartete Volltreffer landen.

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Bewertung der Redaktion

7

Rezension

Think like a Freak! ist das dritte Buch der Bestsellerautoren Levitt und Dubner. In Freakonomics und Superfreakonomics lieferten sie überraschende und teils skurrile Erklärungen für allerlei sozioökonomische Zusammenhänge und machten sich einen Namen als kreative und witzige Querdenker – als Freaks, wenn man so will. Ihr jüngstes Werk ist eine Anleitung, wie man selbst zum Querdenker wird. Es ist flott und leicht geschrieben – womöglich etwas zu flott, was in der deutschen Übersetzung teilweise zu recht eigenwilligen Formulierungen führt –, erzählt eine Menge Geschichten, zerrt zwar manchmal den Freak-Gedanken etwas gezwungen herbei, ermuntert aber dazu, den eigenen Kopf auch zum Denken zu gebrauchen. Die amüsante Lektüre hat durchaus einen ernsten Hintergrund und erzählt von Unternehmen, Wissenschaftlern und Menschen, die neue Dinge ausprobiert haben, neue Wege gegangen sind und damit sehr erfolgreich waren. Bestenfalls inspiriert Think like a Freak! dazu, der inneren Stimme zu folgen, selbst auf bisweilen unbequemen Pfaden. Schlimmstenfalls beschert es einem bloß einige unterhaltsame, interessante Lesestunden. getAbstract empfiehlt das Buch Managern, Selbstständigen, Politikern, Wissenschaftlern, Eltern, Studenten und Künstlern.

Zusammenfassung

Freaks machen das Unerwartete

Wohin soll ein Elfmeterschütze beim Fußball den Ball schießen? Nach rechts? Nach links? Wohin wird der Torhüter springen? Nur 17 Prozent der Schützen zielen genau in die Mitte. Das scheint auch wirklich eine schlechte Idee zu sein, weil genau dort der Torhüter steht, ist aber laut Statistik am erfolgreichsten. Manchmal ist es nützlich, das Unerwartete zu tun. Der Schuss ins Zentrum birgt jedoch zugleich das größte Risiko, sich zu blamieren – dann nämlich, wenn der Torwart einfach stehen bleibt und den Ball fängt. Und dieses Risiko hält die meisten Schützen davon ab, zu tun, was die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit hat.

Die falschen Antworten

„Weiß ich nicht“ zu sagen, ist, wie den Elfmeter direkt auf den Torhüter zu schießen. Ob Politiker, Manager, Wissenschaftler, Funktionäre, Mitarbeiter – fast niemand traut sich, diese drei Wörter auszusprechen, wenn man etwas nicht weiß. Man will sich keine Blöße geben, keine Schwäche zeigen, sich nicht blamieren. Stattdessen orientiert man sich an Erwartungen, übernimmt Behauptungen oder verfolgt eigene Interessen. Meist kommt man damit durch, weil niemand den Wahrheitsgehalt der Antworten...

Über die Autoren

Der Wirtschaftswissenschaftler Steven Levitt lehrt an der University of Chicago und gibt das Journal of Political Economy heraus. Der Journalist Stephen Dubner war bis 1999 für das New York Times Magazine tätig. Heute schreibt er unter anderem für den New Yorker und die Washington Post. Gemeinsam schreiben Levitt und Dubner die Kolumne Freakonomics in der New York Times.


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