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Gesund trotz Multitasking

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Gesund trotz Multitasking

Selbstmanagement für den Berufsalltag

Springer,

15 min read
10 take-aways
Audio & text

What's inside?

Multitasking ist besser als sein Ruf – mit der richtigen Einstellung lassen sich schädliche Folgen vermeiden.


Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Ob Multitasking, wie es immer wieder heißt, krank macht oder doch nicht – für die meisten Wissensarbeiter gehört es zum Alltag. Gleichzeitig E-Mails beantworten, telefonieren und dabei noch ein Konzept schreiben oder eine Präsentation fertigstellen – alles kein Problem? Das Buch des Arbeitspsychologen Andreas Zimber informiert grundlegend darüber, was genau eigentlich Multitasking ist und wie Sie besser damit zurechtkommen. Seine Vorschläge, von Zeitmanagement bis zu mentalem Training, sind nicht neu und auch nicht spezifisch für die Bewältigung von Multitasking-Anforderungen geeignet, sondern generell sinnvoll für die Prävention von Stresssymptomen. Wissenschaftlich fundiert, kurz gefasst, gut strukturiert und lesbar, angereichert mit Fallbeispielen, Fragebögen und Übungen, ist das Buch ein Vademekum für den modernen Wissensarbeiter. getAbstract empfiehlt es allen, die entspannter durch ihren Berufsalltag kommen wollen.

Zusammenfassung

Moderne Arbeitswelt

Dass sich die Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt hat, ist eine Binsenweisheit – und dass das mit veränderten Anforderungen an die Berufstätigen einhergeht, auch. Aber welche Veränderungen sind das eigentlich genau? Drei verschiedene Merkmale der modernen Berufswelt lassen sich ausmachen:

  • Vernetzung und Komplexität: Es gibt weniger feste Strukturen; vielmehr müssen Mitarbeiter über Abteilungsgrenzen hinweg projektorientiert in unterschiedlichen Teams arbeiten, was Arbeitsprozesse deutlich komplexer macht.
  • Kontrolle und Autonomie: So widersprüchlich es klingt – Mitarbeiter sind sowohl größerer Kontrolle unterworfen als auch eigenständiger. Sie werden nicht mehr direkt, sondern durch Zielvereinbarungen gesteuert, sodass sie die konkreten Arbeitsprozesse selbst gestalten können – oder vielmehr müssen.
  • Multitasking und Selbstorganisation: Arbeitsprozesse sind heute viel weniger durch Routinearbeiten gekennzeichnet; die Menge der zu verarbeitenden Informationen hat sich erheblich erhöht.

Auch wenn der Begriff „Multitasking“ bereits seit Längerem in aller Munde ist (oft mit...

Über den Autor

Andreas Zimber ist Professor für Wirtschafts- und Gesundheitspsychologie an der SRH-Hochschule in Heidelberg und forscht und lehrt schwerpunktmäßig zur betrieblichen Gesundheitsförderung.


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