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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Weitermachen wie bisher, das geht nicht mehr, davon ist Harvard-Professor John P. Kotter überzeugt. Mit den althergebrachten Ansätzen, den Best Practices aus Change-Management und Strategiearbeit, wird man in den heutigen Zeiten des raschen Wandels nicht mehr weit kommen. Das „duale Betriebssystem“ – Kotters Lösung für den Konflikt zwischen klassischer hierarchischer Organisation und innovationsgetriebenen Einheiten – stellte der Autor erstmals 2012 in einem Harvard Business Review-Artikel vor. In dem vorliegenden, sehr schlanken Buch erweitert er seine bestechenden Thesen um Fallbeispiele und führt die bereits vorgestellten acht Beschleuniger des Wandels weiter aus. Vieles davon kennt man aus den früheren Werken des Strategieberaters bereits, große Teile des Buches bestehen aus Wiederholungen, was eine klarere Argumentationsstruktur wohl vermieden hätte. Die Ideen haben jedoch Charme und lassen sich gut umsetzen, weshalb getAbstract das Buch allen Führungskräften, Strategieberatern und Unternehmensstrategen empfiehlt.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was das „duale Betriebssystem“ einer Organisation ist,
  • wie Sie es etablieren und
  • wie es Ihnen hilft, auf Herausforderungen schnell zu reagieren.
 

Über den Autor

John P. Kotter ist Harvard-Professor und Strategieberater. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Leading Change und Das Prinzip Dringlichkeit.

 

Zusammenfassung

Das duale Betriebssystem

Die Rahmenbedingungen, unter denen ein Unternehmen wirtschaftet, ändern sich mit exponentieller Geschwindigkeit. Chancen tauchen rasch auf und sind ebenso schnell wieder vergangen; strategische Herausforderungen lassen einem nur wenig Zeit, um zu reagieren. Wer daher glaubt, bestehende Management- und Strategieentwicklungssysteme nach und nach anpassen oder auf bewährte Strukturen, Prozesse und Methoden zurückgreifen zu können, der irrt. Stattdessen muss man sofort ein zweites System im Unternehmen einführen, sodass ein „duales Betriebssystem“ entsteht.


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    Thomas Krehbiel vor 2 Jahren
    Kotter beschreibt einen pragmatischen Ansatz, der sich für größere und kleinere Veränderungen gut umsetzen läßt: die positiv eingestellten Experten in den Ebenen der Organiation, in denen die Veränderung wirksam werden muss, werden bei der Gestaltung der Veränderung in den driver seat gesetzt. So entsteht rasch Nutzen, eine langfristige Anpassung der Organisation kann dann Anhand der mittelfristigen Erfahrungen vorgenommen werden. Die Herausforderung bleibt, ein verändertes System zu entwickeln, das sich für die Veränderungsphase auf die etablierten Management-Abläufe stützen kann - so dass die beteiligten Netzwerker diesen Spagat in der Übergangszeit auch aushalten können. Und welches die "Unfreiwilligen" langfristig mitzunehmen im Stande ist.