Zusammenfassung von Achtsam wirtschaften

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Achtsam wirtschaften Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Inspirierend

Rezension

Mitten in seiner erfolgreichen Karriere wurde der Manager und Unternehmensberater Kai Romhardt von einer Sinnkrise erfasst. Er stellte sein Leben unter dem Einfluss buddhistischer Lehren neu auf, um zu größerer Zufriedenheit, zu Sinnhaftigkeit und Glück zu finden. Dem buddhistischen Denken ist das Wirtschaftsleben keineswegs fremd. Der Stellenwert, den der westliche Kapitalismus dem Wettbewerb beimisst, gilt aber als zutiefst unbuddhistisch. Romhardt plädiert für einen achtsamen Umgang mit Arbeit, Geld und Konsum. Diese drei Faktoren dekliniert er in dem Buch durch. Formulierungen wie „sich von unheilsamen Geisteszuständen befreien“ bleiben allerdings recht wolkig und eignen sich jedenfalls nicht als schnelle Problemlöser. Darum geht es Romhardt auch nicht, eher um einen Appell an die innere Einstellung. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die in ihrem täglichen Tun Sinn erfahren wollen und dafür auch bereit sind, einschneidende Veränderungen vorzunehmen.

Über den Autor

Kai Romhardt studierte Betriebswirtschaft in Hamburg sowie Management und Organisation in St. Gallen und promovierte in Genf über Wissensmanagement. Er arbeitete mehrere Jahre als Unternehmensberater bei McKinsey und Roland Berger. Nach fast zehnjähriger Tätigkeit gab er diesen Beruf auf und lebte zwei Jahre lang in einem buddhistischen Praxiszentrum. Er bietet Seminare, Retreats und Einzelcoachings zum achtsamen Umgang mit Wissen, Zeit, Konsum, Arbeit und Geld an. Romhardt ist auch Autor des Buches Wissen ist machbar.

 

Zusammenfassung

Ein echtes Lächeln kennt keinen Preis

Anders als die gängige nationalökonomische Theorie behauptet, unterliegt wirtschaftliches Handeln keineswegs einer Art unumstößlichem Naturgesetz. Wirtschaftliches Handeln ist vielmehr individuell bestimmt und allenfalls kollektiv geprägt. Auch der viel zitierte Homo oeconomicus, der stets vernunftgesteuert seinen Nutzen mehrt, ist bei näherem Hinsehen eine Fiktion, weil sich Menschen etwa bei ihren Kaufentscheidungen alles andere als rational verhalten – und dieser Umstand vom Produktmarketing auch weidlich ausgenutzt wird. Wenn wir wollen, können wir auch anders handeln – das setzt aber voraus, dass wir aus einem bestimmten Bewusstsein heraus handeln.

Die Güter, die zur Befriedigung unserer Bedürfnisse zur Verfügung stehen, sind nicht unbegrenzt. Im Gegenteil: Viele materielle Güter werden regelrecht verschwendet – nur immaterielle Güter wie Freude, Frieden, Zuneigung stehen unbegrenzt zur Verfügung. Glück kann man sich für kein Geld der Welt kaufen und Lächeln hat keinen Preis.

Immer wieder innezuhalten und Achtsamkeit zu üben sind meditative Praktiken, die den Wirtschaftsalltag tief greifend beeinflussen und verändern...


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