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Achtung Burn-out!
Buch

Achtung Burn-out!

Leistungsfähig und gesund durch Ressourcenmanagement

Haupt, 2008 Mehr

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Bewertung der Redaktion

5

Qualitäten

  • Umfassend
  • Wissenschaftsbasiert
  • Praktische Beispiele

Rezension

Burn-out scheint zur Zivilisationskrankheit Nummer eins zu werden. Doch das muss nicht sein, sagen die Autoren: Wer seine Kraftreserven immer wieder auffüllt, investiert in die Zukunft, in die eigene wie in die seines Unternehmens. Wer sich hingegen ums Thema Gesundheit nicht kümmert und allen Ehrgeiz in den Job steckt, muss früher oder später mit Burn-out rechnen. Die Autoren erklären ausführlich, wie sich dieses verhindern, und nicht erst im Nachhinein kurieren lässt. Sie verdeutlichen das Wechselspiel von Stress und Entspannung mit aufschlussreichen Fallstudien und können immer wieder mit Beispielen aufwarten, die vielen Lesern bekannt vorkommen werden. Allerdings wiederholen sie ihre Kernaussage derart oft, dass mit der Zeit zumindest ein leises Bore-out droht. Kommt dazu, dass sie das Thema sehr akademisch angehen: So ist der typische Burn-out-Patient bei ihnen nicht einfach überfordert, sondern er leidet an einer „Dysregulierung zwischen Ressourcen und Beanspruchung“. Trotzdem: getAbstract empfiehlt das Buch allen Managern und Mitarbeitern, die wissen wollen, ob sie zur Risikogruppe der chronisch Gestressten gehören – und wie sie aus dem Teufelskreis herauskommen.

Zusammenfassung

Arbeit tut gut

Die meisten Menschen arbeiten. Nicht jeder tut das gerne, aber grundsätzlich gilt: Der tägliche Gang in die Fabrik oder ins Büro sichert nicht nur den Lebensunterhalt, sondern befriedigt auch das menschliche Bedürfnis nach Aktivität. Der Wissenschaftler Mihalyi Csikszentmihalyi hat herausgefunden, dass wir einen so genannten Flow erleben, wenn wir etwas tun, was wir gut können und was uns in einem positiven Sinn herausfordert. Arbeit kann aber auch über den Moment hinaus glücklich machen:

  • Wer arbeitet, bleibt flexibel. Er lernt dazu und erwirbt neue Fähigkeiten.
  • Arbeit strukturiert unsere Zeit. Sie gibt Tagen, Wochen, Jahren, der gesamten Lebensplanung einen Rahmen.
  • Berufstätige haben mehr soziale Kontakte.
  • Arbeit vermittelt ein Gefühl der Nützlichkeit, des Gebrauchtwerdens.
  • Ein Job definiert das Selbstbild mit.

Erwerbslose haben oft weniger soziale Kontakte und ein niedrigeres Selbstwertgefühl als Berufstätige. Die Suizidrate bei Langzeitarbeitslosen ist erhöht.

Burn-out: nur noch funktionieren

Arbeit kann aber auch krank machen. Früher ruinierten Bergleute und Fabrikarbeiter dadurch ...

Über die Autoren

Hans Kernen und Gerda Meier führen ihre eigene Unternehmensberatung mit dem Spezialgebiet Ressourcenmanagement. Beide haben Psychologie und Präventivmedizin studiert, Hans Kernen darüber hinaus Pädagogik und Gerda Meier Betriebswirtschaftslehre.


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