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Ärger aussprechen
Artikel

Ärger aussprechen

Dysfunktionales Verhalten im Team



Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Analytisch
  • Augenöffner
  • Inspirierend

Rezension

Ideale Mitarbeitende sind eher selten. Marotten hat fast jeder, doch manche bewegen sich jenseits der Toleranzgrenze. Nach Ermahnungen geht die Diskussion oft erst richtig los – und führt am Ende zu nichts. Für solche Fälle empfiehlt Matthias Nöllke: Führungskräfte sollten klar benennen, was sie ärgert, ohne dabei verletzend zu sein. Solche deutlichen Worte können sogar die Beziehung stärken und Gespräche auslösen, wie sie am Arbeitsplatz eher unüblich sind. Führungskräfte und Mitarbeitende sollten sich nicht scheuen, auch mal über Gefühle zu reden, findet der Autor.

Zusammenfassung

Herkömmliche Herangehensweisen an problematisches Verhalten führen oft zu fruchtlosen Diskussionen.

Als Führungskraft haben vermutlich auch Sie Mitarbeitende, deren Verhaltensweisen einfach nerven. Sie liefern Arbeiten unpünktlich ab, schreiben schlechte Berichte oder meinen, Dinge unnötigerweise ständig mit Ihnen abstimmen zu müssen. Solche Verhaltensweisen ärgern Sie und lassen Ihren Unmut wachsen. Das ist nicht gut und vergiftet über kurz oder lang die Beziehung zur jeweiligen Person. Doch was können Sie in solchen Situationen tun?

Der übliche Rat lautet, dass die Führungskraft den entsprechenden Mitarbeitenden ihre eigenen Beobachtungen schildert, die negativen Auswirkungen des Verhaltens erläutert und ihre künftigen Erwartungen klar benennt. Theoretisch ist das Problem damit gelöst. Praktisch jedoch beginnt die Diskussion dann oft erst, weil jeder seine eigene Wahrnehmung hat. Vielleicht führen Mitarbeitende dann die vermeintlich guten Gründe für ihr Verhalten...

Über den Autor

Matthias Nöllke ist als Coach, Berater und Autor tätig. Zu seinen Schwerpunkten, die er gern aus der psychologischen Perspektive betrachtet, gehören die Themen Machtdynamik, Vertrauen und Managementbionik.


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