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Agiles Arbeiten im Unternehmen

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Agiles Arbeiten im Unternehmen

Rechtliche Rahmenbedingungen und gesetzliche Anforderungen

Haufe,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Wo Recht und Agilität aufeinandertreffen.

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Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Innovativ
  • Überblick
  • Für Einsteiger

Rezension

Ob Scrum, Kanban oder Timeboxing – agile Arbeitsmethoden fassen in immer mehr Unternehmen Fuß. Mitarbeiter sollen sich in eigenverantwortlich handelnde Mitunternehmer verwandeln. Flexibilität – zeitlich, örtlich und dem Kunden gegenüber – wird zum obersten Prinzip. Das Unternehmen verkürzt so Entwicklungszyklen und stärkt die Kundenorientierung. Aber wie geht das alles mit dem gesetzlichen Rahmen zusammen, der doch von einem recht klaren Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis ausgeht? Expertin Britta Redman zeigt, dass so gut wie alles möglich ist, kaum etwas jedoch von oben herab verordnet werden kann – was übrigens für eine agile Organisation ohnehin nicht schicklich wäre. Sie schildert wichtige Berührungspunkte von Recht und Agilität. Leider geht sie nicht sehr in die Tiefe und räumt stattdessen allgemeinen Ausführungen zur Agilität selbst überproportional viel Platz ein. getAbstract findet: ein guter erster Wegweiser für Unternehmer und Personalprofis.

Zusammenfassung

Neues im bestehenden Rahmen

Immer mehr Unternehmen versuchen, Tätigkeiten von einem fix vorgeschriebenen Ort oder Arbeitsplatz zu entkoppeln, Hierarchien aufzubrechen, sich flexibler zu organisieren. Sie setzen dabei auf Methoden wie Scrum, Design Thinking oder Kanban. Diese „agilen“ Herangehensweisen sind eine Antwort auf die technischen und wirtschaftlichen Umbrüche unserer Zeit. Eine Herausforderung lautet nun, die agile Arbeitsweise mit den bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Geschäftsprozesse, aber auch die Anforderungen der Mitarbeiter an ihre Arbeit verändern sich. Einfache Tätigkeiten verlieren an Bedeutung, Tätigkeiten mit hoher Verantwortung dagegen gewinnen an Bedeutung. Führungskräfte und Mitarbeiter brauchen dafür Kompetenzen wie Kommunikations- und Reflexionsvermögen, Flexibilität und Vernetzungsfähigkeit.

Eine Antwort sind agile Unternehmensstrukturen und Handlungsweisen, denen folgende Grundsätze unterliegen: Menschen und Interaktion gehen vor Prozessen oder Werkzeugen; funktionierende Produkte oder Abläufe sind wichtiger als Dokumentation; in der Beziehung zum Kunden geht Kooperation vor Verträgen und Leistungsbeschreibungen...

Über die Autorin

Britta Redmann ist Rechtsanwältin, Coach und Mediatorin. Die Expertin für moderne Organisationskonzepte hat als Personalleiterin in unterschiedlichen Branchen gearbeitet und mehrere Fachbücher veröffentlicht.


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