Zusammenfassung von Aktivposten Wissenskapital

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Aktivposten Wissenskapital Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Ein wichtiges Buch - es macht deutlich, welches Schattendasein das Wissenskapital bisher führte und wie dringlich es ans Licht muss. Doch leider wird kaum konkret erklärt, wie es denn nun zu messen sein soll. Wie sollte man z. B. den "Beitrag des Kommunikationsnetzwerkes zum Umsatz" ausrechnen? Hier merken die Autoren nur an, dass die am schwierigsten zu errechnenden Variablen weggelassen werden sollten. Und dass Mitarbeiter mit höheren Studienabschlüssen angeblich das intellektuelle Kapital eines Unternehmens erhöhen, ist nur eine von vielen Verallgemeinerungen. Zudem: Diese eine Zahl, die am Ende das Wissenskapital ausdrücken soll, sagt nichts weiter aus, da zu viele verschiedene Aspekte enthalten sind. Eher sollte der Weg zu dieser Zahl als das Ziel verstanden werden. Beim Erstellen der Messungen sind somit Fehlentwicklungen aufzudecken, zu korrigieren und vor allem: Wissen den Rang einzuräumen, der ihm zukommt. Insofern bietet dieses Buch eine gute Anleitung, um Wissenskapital im eigenen Unternehmen zu fördern. getAbstract.com empfiehlt es allen experimentierfreudigen Führungskräften und Wissensmanagern.

Über die Autoren

Leif Edvinsson war der erste "Director of Intellectual Capital" der Welt - bei der schwedischen Skandia-Versicherung. 1999 gründete er UNIC (Universal Networking Intellectual Capital), ein globales Wissensmanagement-Netzwerk. Gisela Brünig war Führungskraft u. a. bei Lufthansa, Bertelsmann und Holiday Inn, derzeit arbeitet sie als Unternehmensberaterin.

 

Zusammenfassung

Das grösste Kapital

Viele Unternehmen stellen sich mit dem markigen Satz "Unsere Mitarbeiter sind unser grösstes Kapital" dar - doch in ihren Bilanzen tauchen Weiterbildungskosten auf der Verlustliste auf. Und beim tatsächlichen Wert einer Organisation wird meist bequem auf den Buchwert zurückgegriffen. Doch das Wissenskapital, die eigentlich wettbewerbsrelevante "Hardware" Ihres Unternehmens, ist unsichtbar und damit schwer messbar.

Unter Wissen sind nicht staubige Keller voller Aktenordner zu verstehen, sondern die Vernetzung von Daten und Informationen zu einem Kontext, der Handlungen begleitet oder erst bewirkt. Besonders deutlich wird das bei Unternehmen der New Economy - ihr Kapital steckt in den Köpfen ihrer Mitarbeiter. Und vor den Blicken der Analysten hat sich dieses Kapital bisher in der Kluft zwischen Markt- und Buchwert eines Unternehmens verborgen - obwohl es zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bilanzen enthalten keine Hinweise auf Gedächtnis, Traditionen und Philosophie einer Firma und alarmieren dementsprechend auch nicht, wenn Wissen in Form von fähigen Mitarbeitern massenweise das Weite sucht, wenn Fehlentscheidungen getroffen werden, wenn Kompetenzen...


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