Zusammenfassung von Alle Macht für niemand

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Alle Macht für niemand Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Andreas Zeuch möchte mit seinem Buch vor allem inspirieren und Mut machen. Er zeigt auf, welchen Schaden demotivierte Mitarbeiter in Unternehmen anrichten und an welchen Ausreden wir uns festklammern, damit wir bloß nichts ändern müssen. Gleichzeitig stellt er unbequeme Fragen und gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie Demokratie im Unternehmen funktionieren kann. Kurios ist dabei allerdings die ausufernde Beschreibung von Zeuchs Zugfahrten zu seinen Interviewpartnern: Wen interessiert es, welche Snacks der Autor zu sich nahm und ob der Bahnhof von Emden gerade umgebaut wurde? Auch wenn vielleicht nicht alle am Ende des Buches restlos begeistert sind und sich zu Unternehmensdemokraten gewandelt haben, so werden doch so ziemlich jedem Leser zumindest ernsthafte Zweifel kommen, ob die heutigen Organisationsformen wirklich zukunftsfähig sind. Gerade die Generation Y, die zunehmend Sinn in der Arbeit sucht und für die Geld längst nicht mehr die wichtigste Motivation ist, dürfte diese Bestrebungen sehr willkommen heißen. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Unternehmern und Führungskräften, die es leid sind, alles und jeden kontrollieren zu müssen.

Über den Autor

Andreas Zeuch unterstützt Unternehmen als Berater auf ihrem Weg zur Demokratisierung. Er promovierte zum Thema Training professioneller Intuition und tritt auch als Redner und Trainer zu diesem Thema auf.

 

Zusammenfassung

Das Drama demotivierter Mitarbeiter

Der Gallup Engagement Index, der DGB-Index „Gute Arbeit“, die INQA-Studie „Was ist gute Arbeit?“ und die „Global Workforce Study“ von Towers Watson – alle kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Hoch motivierte Mitarbeiter, die gern zur Arbeit kommen und ihr ganzes Talent einbringen, sind die absolute Ausnahme. Der Großteil macht Dienst nach Vorschrift oder hat innerlich sogar schon gekündigt. Der Grund für die Demotivation liegt meist darin, dass die eigene Arbeit nicht ausreichend anerkannt wird, dass der Arbeitgeber die persönliche Weiterentwicklung nicht fördert oder dass der Mitarbeiter einfach das Gefühl hat, als Mensch nicht ausreichend Beachtung zu finden.

Der wirtschaftliche Schaden, der für Deutschland aus dieser fehlenden Motivation resultiert, betrug allein in den Jahren 2001 bis 2013 rund 1,3 Billionen Euro – und das ist noch konservativ berechnet. Denn Demotivation hat weitreichende Folgen: erhöhte Fehlzeiten, verstärkte Mitarbeiterfluktuation, niedrigere Produktivität, mehr Fehler (und in deren Folge auch mehr Reklamationen), mangelnde Innovationskraft, schlechte Mundpropaganda und sogar Sabotage, Veruntreuung und Diebstahl...


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