Zusammenfassung von Anleitung zum Unglücklichsein

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Anleitung zum Unglücklichsein Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Paul Watzlawicks wohl bekanntestes Buch erschien 1983 als Reaktion auf jene Welle von Ratgeberliteratur, die damals den Buchmarkt flutete: Wie werde ich reich, wie erfolgreich, wie glücklich. Watzlawick wollte sich davon abgrenzen, schrieb deshalb einen Ratgeber mit umgekehrten Vorzeichen: Seine Anleitung zum Unglücklichsein mag jeden in tiefstes Unglück stürzen, der sich daran hält, falls er es unbewusst nicht sowieso schon tut. Der Trick bei der Sache ist, jeden Ratschlag ins Gegenteil zu verkehren, dann kann das Buch ein kraftvoller Glücksratgeber sein. Watzlawick will irritieren und so die Selbstheilungskräfte seiner Leser ansprechen. Als radikaler Konstruktivist geht er davon aus, dass es nicht darauf ankommt, wie die Wirklichkeit ist, sondern wie man sie sieht und interpretiert. Watzlawick ist ein Schelm, sein Stil ist ironisch, aus heutiger Sicht zuweilen etwas altbacken, aber immer treffsicher. Berühmt und oft zitiert sind seine Gleichnisse und Anekdoten, etwa von den „verjagten Elefanten“ oder dem „Mann mit dem Hammer“. Eine Lektüre, die getAbstract jedem empfiehlt, der sich von falschen Vorstellungen und Glaubenssätzen befreien will.

Über den Autor

Der Bestsellerautor Paul Watzlawick war promovierter Philosoph. Außerdem ließ er sich am C.-G.-Jung-Institut in Zürich zum Psychoanalytiker ausbilden und lehrte in Stanford im Fach Psychiatrie.

 

Zusammenfassung

So machen Sie sich garantiert unglücklich

Der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski hat es auf den Punkt gebracht: Wenn man einen Menschen mit Glück überhäuft, so wird er doch alles für irgendwelche Flausen aufs Spiel setzen – und sei es nur, um sich undankbar zu zeigen. Zu viele glückliche Tage sind eben schwer zu ertragen, wie es der Volksmund sagt. Was aber ist das eigentlich: Glück? Keiner kann es definieren. Ein Blick in die Weltliteratur offenbart uns: Nicht Glück, sondern Unglück, Katastrophen, Sünde und Verbrechen interessieren das Publikum. Was wir also brauchen, ist nicht Glück, sondern Unglück.

Wie man sich selbst zum Gegner macht

Durch den Umgang mit anderen Menschen kann jeder unglücklich werden. Das ist allgemein bekannt. Der Chef ist gemein, der Partner ist lieblos. Alles klar: Die anderen sind immer schuld. Aber wie schaffen es so viele Menschen, ganz mit sich allein unglücklich zu werden? Wie machen sie sich sich selbst zum Feind?

Die erste goldene Regel, um diese Kunst zu beherrschen, lautet: Ignorieren Sie Ansichten und Meinungen Ihrer Mitmenschen und folgen Sie ausschließlich Ihrem eigenen Urteil. Wer immer nur seine eigenen ...


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