Melden Sie sich bei getAbstract an, um die Zusammenfassung zu erhalten.

Arbeit besser machen

Melden Sie sich bei getAbstract an, um die Zusammenfassung zu erhalten.

Arbeit besser machen

Positive Psychologie für Personalarbeit und Führung

Haufe,

15 Minuten Lesezeit
9 Stunden gespart
8 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Nutzen Sie die Grundsätze der positiven Psychologie für die Personalarbeit und steigern Sie Ihren Unternehmenswert.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Hintergrund
  • Unterhaltsam

Rezension

Die traditionelle Psychologie untersucht den Menschen und seine Motive. Oft konzentriert sie sich dabei auf Störungen und versucht, diese zu heilen. Die relativ junge Disziplin der positiven Psychologie hingegen fragt, wie Gesundheit entsteht und wie sie verbessert werden kann. Angewandt auf Personalarbeit und Führung geht es speziell um die Frage, was Unternehmen tun können, um gesunde, motivierte, engagierte Mitarbeiter zu haben und letztlich erfolgreicher zu sein. Der Autor zeigt auf lebendige Weise, was die Bedingungen für eine solche Win-win-Situation sind.

Zusammenfassung

Schlechte Führung verursacht große Schäden, gute Führung hingegen fällt kaum auf.

Die Arbeit von Führungskräften und ebenso die der Personalabteilungen wird häufig kritisiert. Doch beide sind unverzichtbar für das Funktionieren von Unternehmen – und beide sind oftmals besser als ihr Ruf. Sie teilen allerdings das Problem, dass jeder Fehler sofort aufmerksam registriert wird und Unmut auslöst. Gute Leistungen hingegen gelten als selbstverständlich und reibungslose Abläufe dringen kaum ins Bewusstsein. Kein Beschäftigter schwärmt am Wochenende davon, wie fantastisch er in der vergangenen Woche wieder geführt worden ist.

In vielen Unternehmen herrschen schlechte Arbeitsbedingungen, die sich auch negativ auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken. Die Zahl der durch psychische Beschwerden verursachten Fehltage in Deutschland ist nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zwischen 2007 und 2017 von 48 auf 107 Millionen jährlich gestiegen. Es gibt indes zahlreiche Unternehmen, die sich intensiv um das Wohl ihrer Mitarbeiter kümmern – was ihnen durchaus auch Wettbewerbsvorteile beschert.

Die positive ...

Über den Autor

Nico Rose ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der International School of Management (ISM) in Dortmund. Bis 2018 arbeitete er im HR-Management bei Bertelsmann.


Kommentar abgeben