Zusammenfassung von Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert

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Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Umfassend
  • Analytisch
  • Wissenschaftsbasiert

Rezension

In der digitalisierten Arbeitswelt wird die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer künftig eines der zentralen Themen sein. Der Gesundheitsforscher Bernhard Badura und sein Team legen umfassend da, weshalb Unternehmen in einer Kopfarbeitergesellschaft ihren Blick zunehmend auf die Belegschaft und deren Wohlbefinden richten müssen. Doch das noch größere Verdienst der Forscher ist es, den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur, Gesundheit und Produktivität erstmals an konkreten Beispielen und Zahlen zu präsentieren. In der detaillierten Analyse des betrieblichen Gesundheitsmanagements liegt allerdings auch die Krux dieses Werkes. Wie so oft fällt es auch hier Wissenschaftlern schwer, ihre Forschungsergebnisse in einer leichteren, dem Alltagserleben angemessenen Sprache darzustellen. So bedeutet dieses fachlich fundierte Werk doch einigen Aufwand für den interessierten Leser. getAbstract empfiehlt das Buch allen Personalverantwortlichen und Führungskräften, die das volle Leistungspotenzial ihrer Mitarbeiter ausschöpfen wollen.

Über den Autor

Herausgeber Bernhard Badura ist Mitgründer der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Der emeritierte Professor ist heute als Mitgesellschafter eines Beratungsunternehmens zum betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig.

 

Zusammenfassung

Eine neue Arbeitswelt

Die Art und Weise, wie wir arbeiten, befindet sich in einem tief greifenden Wandel. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch die zunehmende Digitalisierung. Standen in den Hochzeiten der Industrialisierung körperliche Arbeit und Massenfertigung im Vordergrund, gewinnen heute mehr und mehr Kopfarbeit und individuelle Produktion an Bedeutung. Themen wie Vernetzung, Globalisierung oder Nachhaltigkeit sind allgegenwärtig. In diesem Zusammenhang verändert sich auch der Blick auf das Wirtschaften der Unternehmen. Das Shareholder-Value-Konzept als alleiniges Erfolgskriterium weicht einer ganzheitlichen Sicht, die alle Mitarbeiter, das Führungsverhalten und die Unternehmenskultur mit einschließt. Wer künftig am Markt erfolgreich bestehen will, muss sich daher neben der Produktentwicklung vor allem um die Gesundheit der Belegschaft und um die Ausschöpfung des Potenzials jedes einzelnen Mitarbeiters kümmern. Das erfordert eine neue Führungskultur. Vertrauen und Selbstorganisation müssen die jahrzehntelange Praxis der Kontrolle und des Hierarchiedenkens ablösen.

Das gesunde Unternehmen

Immer mehr Menschen geraten in der digitalisierten...


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