Zusammenfassung von Arbeitswelt 2030

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Arbeitswelt 2030 Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Analytisch
  • Umfassend
  • Wissenschaftsbasiert

Rezension

Wie wird die Arbeitswelt 2030 in Deutschland aussehen? Und können wir noch Einfluss darauf nehmen, das heißt: sie mitgestalten? Eine Expertenkommission der Robert Bosch Stiftung stellt fundierte – wenn auch teilweise redundante – Antworten auf diese Fragen vor. Dafür haben Arbeitskreise zu den Themen Arbeitsmarkt, Unternehmen, Sozialpartnerschaft, Bildung, Arbeitsrecht und Soziale Sicherung wichtige Zukunftstrends und Herausforderungen herausgearbeitet. Die Ergebnisse beziehen sich stets konkret auf Deutschland, lassen sich aber zum Teil durchaus auch auf die Schweiz oder Österreich übertragen. Die meisten dieser Trends sind wenig überraschend – das Buch zeichnet sich aber vor allem durch die wissenschaftliche Herangehensweise, die umfassende Betrachtung der Konsequenzen für Wirtschaft und Politik sowie die Lösungsvorschläge aus. getAbstract empfiehlt es Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft, aber auch generell allen, die sich mit der künftigen Arbeitswelt auseinandersetzen möchten.

Über die Autoren

Norbert Walter leitete bis zu seinem Tod im Jahr 2012 die Lenkungskommission „Zukunft der Arbeitswelt“ der Robert Bosch Stiftung, deren Ergebnisse im Buch vorgestellt werden. Walter war von 1990 bis 2009 Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Jutta Rump hat Walters Nachfolge im Rahmen der Lenkungskommission angetreten. Sie ist als Professorin für Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung sowie als Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE an der Hochschule Ludwigshafen tätig.

 

Zusammenfassung

Fachkräfteknappheit: das größte Problem

Die Arbeitswelt steht vor riesigen Herausforderungen: Die Globalisierung wird den internationalen Wettbewerb weiterhin verschärfen. Der technologische Fortschritt bedarf neuer Geschäftsmodelle und der Deckung des wachsenden Energiebedarfs. Mehr Wissen und mehr Innovation sind gefordert, und entsprechend werden mehr qualifizierte Fachkräfte gebraucht. Der Mensch entwickelt sich zum wichtigsten Produktionsmittel. Dem gegenüber steht die demografische Entwicklung: Immer weniger Kinder und eine immer höhere Lebenserwartung führen zu Bevölkerungsrückgang und einer alternden Gesellschaft. Zwar erwarten Experten auch in Zukunft eine positive Zuwanderungsbilanz – doch diese allein vermag dem Trend keinen Einhalt zu gebieten. Um den momentanen Wohlstand zu wahren, müssen deshalb Maßnahmen ergriffen werden, die das Fachkräfteangebot erhöhen. Andererseits gilt es auch, den Arbeitnehmerschutz und die soziale Sicherung den veränderten Bedingungen und Bedürfnissen anzupassen.

Bevölkerungsrückgang ausgleichen

Um die Arbeitskraft zu erhöhen bzw. zu stabilisieren, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Das Potenzial an Erwerbstätigen...

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