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Arbeitszeugnisse erstellen und bewerten
Buch

Arbeitszeugnisse erstellen und bewerten

Schnell zum rechtssicheren Zeugnis

Haufe, 2003 ΠΏΠΎΠ΄Ρ€ΠΎΠ±Π½Π΅Π΅...

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Bewertung der Redaktion

9

QualitΓ€ten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Einem Mitarbeiter wird fristlos gekΓΌndigt – aber darf das so im Arbeitszeugnis stehen? Das Thema hat einige Fussangeln aufzuweisen. Knobbe, Leis und Umnuß legen dazu ein locker geschriebenes, verstΓ€ndliches und gut aufgebautes Buch vor. In sieben Kapiteln erfΓ€hrt der Leser alles ΓΌber die richtige und vor allem rechtssichere Erstellung von Arbeitszeugnissen. Die Autoren widmen sich ausfΓΌhrlich den Zeugnis-Formalia und erklΓ€ren, wie trotz der Wohlwollenspflicht des Arbeitgebers der Wahrheitsgehalt des Zeugnisses gewahrt werden kann. Neben einem Schritt-fΓΌr-Schritt-Leitfaden findet der Leser Verweise auf Gerichtsurteile, Checklisten und konkrete Tipps zuhauf. Der letzte Teil des Buchs enthΓ€lt einen ausfΓΌhrlichen Satz von 100 Musterzeugnissen fΓΌr jeden erdenklichen Berufszweig. Eine CD-ROM mit Zeugnis-Bausteinen, aus denen sich schnell ein Arbeitszeugnis erstellen lΓ€sst, rundet den positiven Eindruck dieses durchweg gelungenen und konsequent praxisorientierten Buches ab. Darum empfiehlt es getAbstract allen FΓΌhrungskrΓ€ften, die ohne grossen Aufwand Arbeitszeugnisse verfassen oder Zeugnisse neuer Mitarbeiter bewerten mΓΌssen.

Zusammenfassung

Arbeitszeugnisse leicht gemacht

VerlΓ€sst ein Mitarbeiter Ihr Unternehmen, so hat er Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, das ihm am letzten Arbeitstag ausgehΓ€ndigt werden sollte. Achtung: Die Zeit wird schnell knapp! Rechnen Sie also vom letzten Arbeitstag eine Woche zurΓΌck und markieren Sie sich diesen Tag im Kalender. In der Regel durchlΓ€uft das Zeugnis vier Stationen:

  1. Der Personalchef steuert Daten bei und achtet auf die Einhaltung der Termine. Von ihm geht eine Checkliste zum Ankreuzen an die anderen Beteiligten, die er am Ende auswertet und daraus das Zeugnis erstellt. Wenn Sie in einer kleinen Firma tΓ€tig sind, die keinen Personalchef hat, ist der Fachvorgesetzte fΓΌr diese Aufgaben zustΓ€ndig. Sie kΓΆnnen aber auch den Mitarbeiter selbst um einen Zeugnisentwurf bitten.
  2. Der Fachvorgesetzte kΓΌmmert sich insbesondere um die TΓ€tigkeitsbeschreibung und bewertet die Leistung im Einzelnen.
  3. Ist die erste Version des Zeugnisses fertig, sollten Sie den Mitarbeiter darum bitten, es auf Fehler durchzusehen und eventuelle Γ„nderungswΓΌnsche vorzubringen. Das hat zwei GrΓΌnde: Erstens gibt es spΓ€ter keinen Streit...

Über die Autoren

Dr. Thorsten Knobbe ist Autor fΓΌr Personalthemen und Coach fΓΌr Fach- und FΓΌhrungskrΓ€fte. Dr. Mario Leis ist Lehrbeauftragter an der UniversitΓ€t Bonn und zugleich freiberuflich als Karriereplaner tΓ€tig. Dr. Karsten Umnuß hat sich als Fachanwalt fΓΌr Arbeitsrecht auf arbeitsrechtliche Restrukturierungen spezialisiert.


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