Zusammenfassung von Asset Allocation, Risiko-Overlay und Manager-Selektion

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Asset Allocation, Risiko-Overlay und Manager-Selektion Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Wenn die Finanzkrise 2008/09 eines gezeigt hat, dann dass die Anlagemodelle, mit denen Vermögensmanager durch die relativ beschaulichen letzten Jahrzehnte schipperten, alles andere als wasserdicht sind. Wissenschaftliche Theorien entwickeln sich weiter, alte Lehrsätze müssen über Bord gekippt werden. Dirk Söhnholz, Sascha Rieken und Dieter G. Kaiser versammeln die gewonnenen Erkenntnisse in ihrem Referenzbuch. Oft gehen Sie dabei stark in theoretische Details, was eilige Praktiker auf der Suche nach handfesten Ratschlägen ermüden dürfte. „Was zählt, ist aufm Platz!“, werden die sich sagen und das Buch den analytischen Geistern überlassen, die dem Thema auf den Grund gehen wollen. getAbstract empfiehlt das Diversifikationsbuch, wie es sich nennt, allen, die sich mit Vermögensverwaltung bereits eingehend beschäftigt haben, aber noch nicht an der Weisheit letztem Schluss angekommen sind.

Über die Autoren

Dirk Söhnholz ist Partner bei Feri Finance und Geschäftsführer der Feri Institutional Advisors. Sascha Rieken leitet den Bereich Quantitative Asset Allocation bei Feri Finance. Dieter G. Kaiser ist Director Investment Management bei Feri Institutional Advisors.

 

Zusammenfassung

Lernen aus der Krise

„Nicht alle Eier in einen Korb legen“ – so nennt es der Volksmund, wenn Investitionen auf viele Anlageklassen verteilt, also diversifiziert werden sollen. Zahlreiche Ratschläge dazu berücksichtigen jedoch die praktische Umsetzung zu wenig. Gerade die Finanzkrise von 2008/09 hat gezeigt, dass so genannte „moderne Anlagekonzepte“ in Krisenzeiten gern mal versagen. So kam es, dass selbst die Superstars unter den Vermögensverwaltern – etwa die US-Universitäten Harvard und Yale – am Ende des Jahres 2009 mit stattlichen Verlusten dastanden. Als Folge davon werden neue Eigenkapitalanforderungen und restriktivere Risikotoleranzen gefordert. Investoren müssen sich auf eine Zeit versteckter Risiken und größerer Volatilitäten (Kursschwankungen) gefasst machen. Doch was tun, wenn in Krisenzeiten die Marktrisiken praktisch alle miteinander korrelieren und damit jede Risikostreuung so gut wie unmöglich erscheint? Flexiblere Ansätze sind gefragt, wie sie im Bereich der alternativen Investments zu finden sind und von Hedgefonds gepflegt werden: Optionen, Futures, Leerverkäufe.

Was haben Finanzmärkte und Karl Popper gemein?

Die Idee der Risikostreuung...


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