Zusammenfassung von Auch die sicheren Häfen sind in Gefahr

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Auch die sicheren Häfen sind in Gefahr Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Die Grundthese des Autors lautet, dass die demografische Entwicklung massiven Einfluss auf die ökonomische Entwicklung und auch auf die Kurse an den Aktienmärkten hat. Auch wenn wir, weil es dies niemals in der Geschichte gegeben hat, nicht wissen können, wie genau Wirtschaft und Kapitalmärkte von stark alternden Gesellschaften beeinflusst werden, leuchtet es ein, dass demografisch jüngere Volkswirtschaften vermutlich die besseren Aussichten haben werden. Zusammen mit dem Plädoyer des Autors für Investitionen in wirkliche Werte – nämlich in Aktien als Anteile am Produktivvermögen –, seiner Skepsis in Bezug auf Immobilien und Anleihen und mit der Empfehlung, von Einzelwerten eher Abstand zu halten und mit preiswerten und einfachen Indexfonds zu investieren, ist die Idee einer demografisch fundierten Investmentstrategie in jedem Fall vielen anderen Strategien selbst ernannter Kapitalmarktexperten vorzuziehen, die oftmals nicht mehr als Kaffeesatzlesen sind. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die ihre Altersvorsorge auf solide Füße stellen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum demografische Entwicklungen für Wirtschaft und Kapitalmärkte entscheidend sind und
  • wie Sie Ihre Vermögensanlagen mit diesem Wissen zukunftsfest machen können.
 

Über den Autor

Guido Lingnau ist Kapitalmarktexperte und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Einfluss der demografischen Entwicklung auf die Finanzmärkte.

 

Zusammenfassung

Mathematik und Kaffeesatzleserei

Früher war Geldanlegen noch einfach: Man zahlte sein Geld brav auf ein Sparkonto ein und freute sich dann über die Zinsen. Heute ist es ungleich schwieriger, denn die Minizinsen auf den Sparkonten reichen nicht einmal, um die Inflation auszugleichen. Und so stehen immer mehr private Sparer, aber natürlich auch die Profis der großen Pensionskassen und Versicherungen vor dem Problem, wie Vermögen langfristig und sinnvoll angelegt werden können.

Die gebräuchlichsten Methoden im Vermögensmanagement sind den Naturwissenschaften entlehnt: Angenommen wird, dass Geldanlagen typische, mit statistischen Verfahren beschreibbare Verteilungen von Risiken und Renditen besitzen, dass also aus in der Vergangenheit beobachteten Entwicklungen auf die Zukunft geschlossen werden kann. Diese auf den Überlegungen des Nobelpreisträgers Harry M. Markowitz basierenden Ansätze werden genutzt, um Portfolios so zu optimieren, dass bei möglichst geringen Risiken möglichst hohe Renditen erzielbar sind. Gerade die Krisen des letzten Jahrzehnts haben aber gezeigt, dass sich Geldanlagen leider nicht so verhalten, wie sie es nach den Berechnungen sollten, und vor ...


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