Zusammenfassung von Aufstieg und Fall der Zentralbanken

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Aufstieg und Fall der Zentralbanken Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Analytisch
  • Augenöffner
  • Hintergrund

Rezension

Obwohl die Zeitungen fast jeden Tag von ihnen berichten, wissen die meisten Menschen nach wie vor nicht so genau, was Zentralbanken eigentlich machen. Mohamed A. El-Erians Buch gibt gut strukturiert und leicht verständlich einen Einblick in die Welt der Notenbanken. Er zeigt, dass sie es waren, die mit mutigen und kreativen Maßnahmen dafür sorgten, dass die Finanzkrise von 2008 nicht in eine heillose wirtschaftliche Katastrophe mündete. Das Buch ist aber viel mehr als nur eine Einführung in die Geld- und Währungspolitik. Ausgehend von der entscheidenden Rolle der Zentralbanken entwirft El-Erian ein komplexes Bild der Welt, in der wir leben, sowie der Herausforderungen, vor denen wir stehen, und wartet mit einer originellen Erklärung aus dem Bereich der Stochastik auf. Ebenso interessant sind die Hinweise des Autors darauf, wie diese Herausforderungen gemeistert werden können: Indem er Erkenntnisse der Psychologie und Sozialwissenschaften heranzieht, wirbt er für Inklusion und Diversität in Organisationen und Unternehmen, damit alle ihre Talente, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder kultureller Zugehörigkeit, entfalten können. getAbstract empfiehlt das Buch allen volkswirtschaftlich und geldpolitisch interessierten Menschen.

Über den Autor

Der Wirtschaftswissenschaftler Mohamed A. El-Erian war stellvertretender Direktor des Internationalen Währungsfonds, CEO des Stiftungsfonds der Harvard University und Vorstandsvorsitzender von Pimco, einer der weltweit größten Investmentgesellschaften. El-Erian ist Autor der Bestsellers When Markets Collide (2008).

 

Zusammenfassung

Die „neue Normalität“

Die weltweite Finanzkrise, die 2008 und 2009 die Welt erschütterte, führte in eine deprimierende „neue Normalität“. Geringes Wirtschaftswachstum und immer weiter zunehmende Ungleichheit der Einkommen und Vermögen – und damit auch der Chancen mit den damit verbundenen gesellschaftlichen Spannungen – bestimmen das Bild. Und das, obwohl spektakuläre technologische Innovationen hervorragende ökonomische Chancen bieten, die zu einem neuen Boom führen könnten. Genug Geld für entsprechende Investitionen wäre vorhanden: Überall auf der Welt werden große Mengen an Geld nutzlos geparkt oder defensiv angelegt. Die Zentralbanken konnten mit ihren geldpolitischen Maßnahmen wertvolle Zeit erkaufen. Aber wenn die politischen Entscheider nicht bald das Steuer wieder übernehmen und die strukturellen Ursachen der aktuellen Schwäche beheben, werden massive Rezessionen, weitere hohe Arbeitslosigkeit, schwere Instabilitäten des Finanzsystems und eine Zunahme des politischen Extremismus die Zukunft bestimmen.

Vom Musterschüler zum Prügelknaben und zurück

Während der 1990er-Jahre, als die Zentralbanken der Industrieländer das alte Schreckgespenst der...


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