Zusammenfassung von Aus kontrolliertem Raubbau

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Aus kontrolliertem Raubbau Buchzusammenfassung
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Bewertung

9 Gesamtbewertung

10 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Kathrin Hartmann nimmt kein Blatt vor den Mund. Schonungslos rechnet sie mit der sogenannten Green Economy ab, die unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit Raubbau an der Natur betreibt. Dabei geht sie mit internationalen Unternehmen, aber auch mit NGOs hart ins Gericht. Hartmann führt die drastischen Negativfolgen der Konsumkultur des Westens für die Umwelt vor. Diese Kultur hat ihrer Ansicht nach immer noch viele Parallelen zum einstigen Kolonialismus: Großkonzerne verdrängen lokale Kleinbauern und Kooperativen. Sie treten als Heilsbringer auf – weniger der Bevölkerung gegenüber als der westlichen Welt – und propagieren Monokulturen und industrielle Landwirtschaft. Am Beispiel der Palmölindustrie gelingt es Hartmann hervorragend, diese perfide Ironie darzustellen: „Nachhaltiges Palmöl“ sorgt nicht nur für riesigen Profit bei den beteiligten Firmen, sondern lässt Einheimische verarmen und Regenwälder schwinden, während westliche Verbraucher mit ruhigem Gewissen fröhlich weiter riesige Mengen davon konsumieren. Die Autorin schreibt mit gehöriger Empörung und mit oft beißendem Sarkasmus. getAbstract empfiehlt das Buch allen politisch und ökologisch interessierten Bürgern.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welcher Machenschaften sich Unternehmen und Entwicklungshilfeorganisationen unter dem Deckmantel der sogenannten Green Economy bedienen und
  • welche verheerenden Auswirkungen das auf Mensch und Natur in vorwiegend ärmeren Regionen hat.
 

Über den Autor

Kathrin Hartmann studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Skandinavistik. Sie arbeitet als Journalistin und widmet sich wirtschaftspolitischen und ökologischen Themen.

 

Zusammenfassung

Ölpalmen statt Regenwald

Der größte Teil der Insel Borneo gehört zu Indonesien. Dort wurde in den letzten 40 Jahren mehr als ein Drittel des Regenwalds abgeholzt. Für den Bergbau, für die Holzindustrie, aber vor allem für die Palmölproduktion. Für weite Teile der übrigen Waldflächen haben Palmölproduzenten bereits Konzessionen erhalten, ohne dass dabei auf die lokale Bevölkerung Rücksicht genommen wurde. Die Ureinwohner, die über Jahrhunderte vom und mit dem Wald gelebt haben, können ihre Landrechte in den seltensten Fällen belegen. Sie werden von Konzernen wie dem Palmölgiganten Wilmar aus ihren Häusern und Siedlungen vertrieben. Korrupte Lokalregierungen unterstützen dieses sogenannte Landgrabbing zusätzlich. Auch wenn die indigenen Gemeinden mittlerweile angefangen haben, sich zu wehren, Proteste zu organisieren und Karten zu erstellen, um ihre Landrechte zu belegen: Es bleibt ein ungleicher Kampf. Denn Palmöl ist „Big Business“. Es ist das meistproduzierte Pflanzenfett der Erde. Der weltweite Verbrauch hat sich allein in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Palmölplantagen sind ertragreich und außerdem konkurrenzlos günstig, da ehemals selbstständige Bauern sich...


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    Kim Kevinnsen vor 7 Monaten
    Praktische Zusammenfassung!
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    Marina Hodova vor 3 Jahren
    Sehr interessant
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    Daniel Stump vor 3 Jahren
    Super Zusammenfassung!