Zusammenfassung von Banken ohne Geheimnisse

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Banken ohne Geheimnisse Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Kontrovers
  • Meinungsstark
  • Visionär

Rezension

Philipp Löpfe erzählt aus der Geschichte des Schweizer Bankgeheimnisses – und versucht seinen besorgten Landsleuten die Angst vor dessen Untergang zu nehmen. Nur wer die Geschichte des Finanzplatzes Schweiz kennt, versteht, warum das Bankgeheimnis international im Kreuzfeuer der Kritik steht und national so verbissen verteidigt wird. Werden die riesigen Banken des kleinen Landes auch ohne den langjährigen Vorteil gutes Geld verdienen? Löpfe, renommierter Wirtschaftsjournalist und als solcher ein Kenner der umstrittenen Branche, glaubt daran – wenn es den Banken gelingt, auf die globalen Herausforderungen mit herausragenden Dienstleistungen zu reagieren. Der Hauptverdienst des Buches ist, dass es Zusammenhänge erklärt und Entwicklungen etappenweise nachzeichnet. Löpfe gibt aber auch ein paar brisante Empfehlungen ab. So plädiert er für eine stärkere Staatsverschuldung mittels Anleihen, damit der Staat in Zukunftstechnologien investieren könne. Das wird zu reden geben, glaubt getAbstract und empfiehlt das Buch allen Schweizern und Nicht-Schweizern, die sich für einen der weltweit wichtigsten Finanzplätze interessieren.

Über den Autor

Philipp Löpfe ist Wirtschaftsjournalist und früherer Chefredakteur des SonntagsBlicks und des Tages-Anzeigers. Er ist auch Koautor des Buches Der Irrsinn der Reformen.

 

Zusammenfassung

Adieu Bankgeheimnis

Um das in der Schweiz fest verankerte Bankgeheimnis steht es schlecht: Im Ausland will man die indirekte Schweizer Hilfestellung zur Steuerhinterziehung nicht mehr akzeptieren. Dennoch wird das Bankgeheimnis im Inland von vielen so vehement verteidigt, als würde das Überleben des Landes davon abhängen. Die Schweiz ist in den vergangenen Jahren noch stärker ins Blickfeld anderer Staaten geraten, als das in der Vergangenheit der Fall war. Die neusten Vorwürfe sind gravierender für den Bankenplatz Schweiz. Schuld daran sind das Geschäftsgebaren der Schweizer Großbank UBS und die weltweite Wirtschaftskrise.

Die Schweiz läuft Gefahr, auf die berüchtigte „schwarze Liste“ der OECD zu gelangen und als Steueroase geächtet zu werden. Geächtet, weil sich die Staaten auf dieser Liste auf Kosten der OECD-Gemeinschaft und anderer Länder bereichern.

Die Schweiz ist im Visier zahlreicher Staaten, die sich aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise so stark verschulden mussten wie noch nie. Klar, dass diese Länder nun versuchen, verloren gegangene Steuersündergelder einzutreiben – Gelder, die sich in Milliardenhöhe bewegen sollen. Es wird geschätzt, dass die...


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