Zusammenfassung von Bargeldverbot

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Bargeldverbot Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die Leute sparen zu viel, also müssen Negativzinsen her, und Bargeld gehört verboten: So denkt laut Ulrich Horstmann und Gerald Mann die europäische Polit-Elite. Eine höchst problematische Forderung, finden die beiden Ökonomen: Mit dem Bargeld gehe auch die Freiheit flöten. Also rufen sie mit markigen Worten dazu auf, das Bargeld und damit das bestehende Geldsystem politisch, wirtschaftlich und moralisch gegen Staaten, Großkonzerne, Banken und Verkaufsplattformen zu verteidigen. Die blind in jede Falle tappenden, bequemen und naiven Bürger gehören endlich aufgeklärt. Horstmann und Mann können diese Aufklärungsarbeit allerdings nur beschränkt leisten: Ihrem Warnruf fehlt es an Argumentationstiefe, und sie bleiben im Konservatismus gefangen. Allerdings stoßen sie eine überfällige Diskussion an, und das ist, wie getAbstract findet, verdienstvoll. Das Buch sei allen empfohlen, die sich Gedanken um die Zukunft unseres Geldsystems machen. Ob diese wirklich gleich aussehen muss wie die Vergangenheit, darf sich jeder Leser selbst fragen.

Über die Autoren

Der promovierte Ökonom Ulrich Horstmann ist seit 1994 Wertpapieranalyst in München und Sachbuchautor auf dem Gebiet der Geld- und Währungspolitik. Er hat unter anderem Die Währungsreform kommt! und Die geheime Macht der Ratingagenturen verfasst. Gerald Mann ist Professor an der FOM (Hochschule für Ökonomie und Management) in München.

 

Zusammenfassung

Düstere Aussichten

Können Sie sich ein bargeldloses Geldsystem vorstellen? In einem solchen ist Geld nichts weiter als eine beliebig ablesbare und digital gespeicherte Zahlenfolge. Staaten, Banken, Geheimdienste, Kartenanbieter und Verkaufsplattformen als kommerzielle Datennutzer würden davon profitieren: Sie überwachen Ihre Finanztransaktionen, kontrollieren Ihr transparentes Vermögen und manipulieren Ihr Konsumverhalten. Als Kunde sind Sie in einem solchen System ebenso gläsern wie als Steuerzahler; im Zusammenspiel von Banken und Staaten können Sie leicht elektronisch enteignet werden.

Plastikgeld befindet sich auf dem Vormarsch, besonders in den USA und in Skandinavien. Elektronische Transaktionen sind in diesen Ländern längst so beliebt, dass selbst bei Kleinstbeträgen Karten eingesetzt werden – aus Bequemlichkeit und Gewohnheit. Auch bei uns zeichnet sich eine fragwürdige Entwicklung ab. Die Finanzkrise, die 2007 ihren Anfang genommen hat, dauert an. Geld wird seither zum Nulltarif in die Märkte gepumpt, und der Schritt zum Negativzins ist nicht weit: Wenn Sie Ihr Digitalgeld auf dem Konto belassen, ist es möglich, dass eine solche „Konsumverweigerungssteuer...


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