Zusammenfassung von Bauchrede für Kopfmenschen

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Bauchrede für Kopfmenschen Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Wer „Industriegüter“ hört, denkt eher an rauchende Schlote als an sexy Werbekampagnen. Dabei kommt die Technologiebranche ebenso wenig ums Marketing herum wie irgendeine andere. Mit diesem Marketingratgeber für Nichtmarketingleute wollen Michael Schmidt und Olaf Schumann eine Lücke schließen und dafür sorgen, dass die Werbung für schwierige Produkte professioneller wird. Die Autoren, erfahrene Werber, die sich auf Industriegüter spezialisiert haben, zeigen auf, wie die Einkäufer von Technologieprodukten ticken. Die überraschende Erkenntnis: Ob sich jemand für einen Industrieofen oder für einen Sahnejoghurt entscheidet, macht keinen großen Unterschied – zumindest nicht, was die kognitiven Vorgänge betrifft, die die Kaufentscheidung begleiten. Das Buch ist gut gegliedert und verzichtet wohltuend auf Marketingslang; auch eingefleischte Ingenieure oder Programmierer werden sich schnell damit anfreunden. Was man sich allerdings noch gewünscht hätte, wenn es schon um Plakativität und Anschaulichkeit geht, sind konkrete Beispiele von Plakaten, Broschüren oder Messeständen. Sei’s drum: getAbstract empfiehlt das Buch allen Anbietern von erklärungsbedürftigen Gütern, insbesondere KMUs, die sich um ihr Marketing nebenher kümmern müssen.

Über die Autoren

Michael Schmidt ist studierter Werkstofftechniker. Er arbeitete in der Forschung, bevor er als Berater und Texter zur Werbeagentur Scholz & Friends wechselte. Zusammen mit Olaf Schumann, früher Kreativchef bei Scholz & Friends, gründete er die Werbeagentur Schmidt & Schumann, die sich auf erklärungsbedürftige Produkte spezialisiert hat.

 

Zusammenfassung

Marketing macht den Unterschied

Die Zeiten, in denen technisch überzeugende Industriegüter für sich sprachen und mit minimalem Werbeeinsatz an den Mann gebracht werden konnten, sind vorbei. Engmaschigere Zulieferernetze sorgen dafür, dass sich auch diese Produkte immer mehr ähneln. Außerdem verstärken internationale Standards und Vorschriften den Trend zur Vereinheitlichung zusätzlich. Für welchen Anbieter soll sich ein Einkäufer da entscheiden? Sie bieten doch alle mehr oder weniger genau das, was man braucht, oder? Plötzlich greift man zum Prospekt und fragt sich, was einem eigentlich am besten gefällt. An diesem Punkt sind Technologieunternehmen, die professionelles Marketing betreiben, im Vorteil.

Technologieprodukte sind wie Konsumgüter

Gehen Marketing und Technologie überhaupt zusammen? Immerhin ist ein Industrieofen ja kein Sahnejoghurt. Eine Vielzahl von Menschen entscheidet darüber, ob der Ofen gekauft wird oder nicht. Nur: Ist das beim Joghurt anders? Hier redet die ganze Familie mit. Oft hört man, beim Kauf von Industriegütern würden Emotionen keine Rolle spielen. Das stimmt aber nicht. Wenn sich der verantwortliche Einkäufer für den falschen Anbieter...


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