Zusammenfassung von Befreiung vom Überfluss

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Befreiung vom Überfluss Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Zurück auf Feld eins? Der Volkswirtschaftler Niko Paech fordert in seinem Buch die Abkehr von einer nur auf Wachstum ausgerichteten Wohlstandsgesellschaft – und hebt auch gleich warnend den Zeigefinger: Wenn nicht rasch gehandelt wird, dann wird das System kollabieren. Das Buch geht den Problemen der Überflussgesellschaft eindrücklich auf den Grund. Paech kritisiert insbesondere den überbordenden Lebensstil, der uns mit großer Selbstverständlichkeit die Umwelt plündern lässt. Gleichzeitig zeigt er aber auch Wege auf, dieser Negativspirale zu entkommen: Konsumverzicht und die Rückkehr zur Selbstversorgung fallen ihm als mögliche Lösungen ein. Ob diese nicht erst seit gestern diskutierten, wenig bequemen Wege praktikabel sind? Da kann man wohl getrost ein Fragezeichen setzen. Doch Niko Paech ist überzeugt: Wir müssen und werden die Wachstumsabhängigkeit überwinden – „by design or by desaster“. getAbstract empfiehlt das Buch allen wirtschaftlich und ökologisch Interessierten.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum in unserer Wohlstandsgesellschaft stetiges Wachstum Pflicht ist,
  • warum grünes Wachstum eine Illusion ist und
  • wie eine Postwachstumsökonomie aussehen könnte.
 

Über den Autor

Niko Paech ist Volkswirtschaftler und lehrt an der Universität Oldenburg. Er ist Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac.

 

Zusammenfassung

Wohlstandsdämmerung – Aussicht auf mehr Glück?

Unsere heutige Wohlstandsgesellschaft zwingt uns zu einem Wirtschaftswachstum ohne Ende. Ein großer Teil dieses Wachstums ist jedoch auf Schulden gebaut. Ohne Verschuldung wäre er gar nicht möglich gewesen. Jetzt sehen wir, in welche Krisen das führen kann. Noch viel schlimmer steht es um unsere Rohstoffe, die aufgrund des gravierenden Raubbaus an der Natur knapp werden. Mit der Globalisierung hat auch die internationale Arbeitsteilung zugenommen: Produziert wird immer dort, wo es gerade am günstigsten ist, auch wenn der Konsument noch so weit weg ist. Komplexe Versorgungsketten und lange Transportwege sind die Folge. Kann das so weitergehen? Nein, kann es nicht. Unser Wohlstands-Kartenhaus beginnt schon zu wackeln. Aber wäre nicht gerade der Zusammenbruch die einzige Chance, die Umweltzerstörung einzudämmen, weniger zu konsumieren und zufriedener zu leben?

Über seine Verhältnisse leben – ein vermeintliches Menschenrecht

Verschuldung und Umweltzerstörung stehen in einem engen Zusammenhang. Aus Angst vor Staatsbankrotten und Rezession werden riesige Rettungspakete geschnürt. Dabei wären Rückschritte beim...


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