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Beruflich in der Schweiz
Buch

Beruflich in der Schweiz

Trainingsprogramm fĂŒr Manager, Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011 plus...

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Bewertung der Redaktion

7

QualitÀten

  • Umsetzbar

Rezension

Immer mehr Deutsche zieht es in die Schweiz: weniger der klaren Alpenluft als der dicken LohntĂŒten wegen. Viele Arbeitsemigranten gehen ihr Abenteuer in den Bergen allerdings etwas blauĂ€ugig an: Denn wer allzu forsch auftritt, den lassen die Schweizer gern mal im Regen stehen. Tina Lechner und Alexander Thomas (beides Deutsche) stellen gleich zu Beginn ihres Ratgebers klar: Ähnliche Sprache und Ă€hnliche Arbeitsmoral schĂŒtzen nicht vor FettnĂ€pfchen, Fehltritten und Feindseligkeit. Mithilfe von Fallbeispielen machen sie deutlich, wie viel Geschirr der zackige Teutone zerbricht, wenn er sich der kulturellen Unterschiede nicht bewusst ist. Zwar werden Höflichkeit, Friedlichkeit und DemokratieverstĂ€ndnis der Eidgenossen im Buch teilweise etwas penetrant verklĂ€rt. Dennoch legt getAbstract es allen Deutschen ans Herz, die vorhaben, in der Schweiz zu arbeiten.

Zusammenfassung

Wenn das Alphorn ruft

Die Schweiz ist der Deutschen liebstes Auswanderungsland. Nach den Italienern stellen sie bereits die grĂ¶ĂŸte auslĂ€ndische Bevölkerungsgruppe der Alpenrepublik. Wirtschaftlich sind beide LĂ€nder eng miteinander verflochten: Deutschland ist fĂŒr die Schweiz der wichtigste Wirtschafts- und Handelspartner, und umgekehrt zĂ€hlt die Schweiz zu den zehn wichtigsten Außenhandelspartnern der Bundesrepublik, Tendenz steigend. Dann lĂ€uft ja alles wie geschmiert, könnte man meinen. Wozu also ein interkulturelles Training fĂŒr Deutsche, die in der Schweiz arbeiten? Wo sind denn die Differenzen, die ĂŒberbrĂŒckt werden mĂŒssen? Auf den ersten Blick fallen sie kaum auf. Vielmehr Ă€ußern sie sich in leisem Grummeln, unerwartetem Schweigen oder unterschwelliger Verweigerungshaltung. Solche Ressentiments können Sie vermeiden, wenn Sie sich auf die kulturellen Besonderheiten der Schweizer einstellen – je frĂŒher, desto besser.

Konsensorientierung

Deutsche FĂŒhrungskrĂ€fte sind oft sehr direkt, sachorientiert und prĂ€zise. Sie suchen den offenen Meinungsaustausch mit ihren Kollegen, wenn sie sich davon eine KlĂ€rung erhoffen. Nicht so die Schweizer. Zwar teilen...

Über die Autoren

Tina Lechner ist Diplom-PĂ€dagogin und arbeitet als Trainerin in den Bereichen FĂŒhrung, Kommunikation und Karrierecoaching. Alexander Thomas ist emeritierter Professor. Er lehrte an der UniversitĂ€t Regensburg in der Abteilung fĂŒr Sozial- und Organisationspsychologie.


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