Zusammenfassung von Betriebswirtschaftsleere

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Betriebswirtschaftsleere Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Erich Sixt, Gründer des deutschen Marktführers in der Autovermietung, Hans Georg Näder, Chef von Otto Bock, dem Weltmarktführer für künstliche Gliedmaßen, Michael Dell, Gründer des PC-Herstellers Dell: allesamt erfolgreiche Unternehmer, die ganze Märkte aufgemischt haben. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht BWL studiert haben. Was so mancher schon immer geahnt hat, bringt Autor Axel Gloger auf den Punkt: Erfolgreiche Unternehmen sind erfolgreich mit, ohne oder trotz BWL. Viel wichtiger sind gesunder Menschenverstand, Leidenschaft und Sparsamkeit. Gloger deckt in einem informativen Streifzug die vielen Schwächen der deutschen Betriebswirtschaftslehre auf, dabei lässt er Studierende und Lehrende, Praktiker und Wissenschaftler zu Wort kommen. Locker geschrieben und amüsant zu lesen, illustriert der Text in vielen Facetten seine starke These: dass nämlich die in den Hochschulen gelehrte Betriebswirtschaftslehre im letzten Jahrhundert stecken geblieben ist und dringend reformiert werden muss. Der vom Autor skizzierte Ausblick, wie die Wirtschaftshochschulen der Zukunft aussehen könnten, macht Lust darauf, dann doch noch BWL zu studieren. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die mit diesem Studium liebäugeln oder das Fach lehren.

Über den Autor

Axel Gloger ist diplomierter Volkswirt. Nach Stationen im Management verschiedener Unternehmen arbeitet er heute als Chairman der Denkfabrik Trend Intelligence und als Wirtschaftsjournalist. Er ist auch Autor des Buches Auf der Jagd nach Spitzenkräften.

 

Zusammenfassung

Masse trifft Mittelmaß

Im Jahr 2005 waren an deutschen Hochschulen 161 000 Studierende im Fach BWL eingeschrieben, aktuell sind es 232 000. Nimmt man noch die zahlreichen anderen Studiengänge, in denen BWL-Wissen die zentrale Rolle spielt (zum Beispiel Tourismuswirtschaft oder Eventmanagement), dazu, sind es 413 000 Studierende. Die wenigsten dieser jungen Menschen studieren das Fach aber aus Leidenschaft, sondern weil es gute Berufschancen suggeriert. Ob dieses Versprechen sich allerdings einlösen wird, ist fraglich. Das Überangebot an betriebswirtschaftlich ausgebildeten Arbeitskräften auf der einen und die rasante Digitalisierung von Verwaltungsroutinen auf der anderen Seite führen heute schon zu einer Prekarisierung des Segments: Während in München und Stuttgart Berufseinsteiger schon mal 48 000 Euro im Jahr verdienen, arbeitet so mancher Kollege in Berlin für ein Bruttogehalt von 1350 Euro – für einen Vollzeitjob. Deutschland ist zwar Exportweltmeister, Automobilindustrie und Maschinenbau sei Dank, aber die Exportquote der deutschen Betriebswirtschaft ist ziemlich überschaubar. Auf der Hitliste von Thinkers50, einem Ranking der Disziplin, findet sich kein einziger deutscher...


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    Ralf Lemp vor 2 Jahren
    Sehr gut. Dann hoffen wir einmal, dass dies auch an den richtigen Stellen ankommt. Unternehmer statt BWLer.
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    Anton Verschaeren vor 2 Jahren
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    Guido Schlegel vor 3 Jahren
    ...endlich mal einer, der Tacheles spricht und sich zudem auch noch gekonnt auszudrücken weiß....