Zusammenfassung von Beyond Budgeting umsetzen

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Beyond Budgeting umsetzen Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Das Erstellen von Budgets ist eine frustrierende Übung darin, wie man Zeit, Geld und Energie verschwenden kann. Doch jetzt gibt es Beyond Budgeting, einen revolutionären Ansatz, der zeigt, wie sich auch ohne Budgets planen lässt. Leider ist der Ansatz so gewagt, dass die meisten Unternehmen sich nicht trauen, ihn umzusetzen. Das Beraterteam von Horváth & Partners will ihnen darum Mut machen und das Bewährte mit dem Neuen verbinden. Das Neue heißt bei ihnen Advanced Budgeting und ist eine Neuschöpfung der Beratungsgesellschaft. Streng genommen grenzt der Titel des Buches deshalb an Etikettenschwindel: Um das bekannte Beyond Budgeting geht es nämlich gerade nicht. Auch wenn Horváth & Partners etwas arg laut trommeln, liefern sie doch brauchbare und praxisorientierte Vorschläge. Und wer umsetzbare Modelle vorschlägt, um Planungen effektiver und sinnvoller zu gestalten, dem wird zu Recht aus der Hand gefressen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Vorständen, Geschäftsführern und Controllern.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum die konventionelle Praxis der Budgetierung mangelhaft ist,
  • wie Advanced Budgeting funktioniert und
  • wie Sie Budgets stärker an die Unternehmensstrategie anpassen können.
 

Über den Autor

Horváth & Partners ist eine in Europa und den USA aktive Unternehmensberatung. Schwerpunkte der Arbeit sind der Einsatz der Balanced Scorecard, Kapitaleffizienz, strategische Führungsprozesse und Controlling. Horváth & Partners haben die Idee des Beyond Budgeting im deutschen Sprachraum populär gemacht. Federführend für dieses Buch sind die Horváth-Mitarbeiter Bernd Gaiser (Vorstandssprecher), Jens Kopp (Managing Consultant) und Jörg Leyk (Senior Project Manager).

 

Zusammenfassung

Der Planungsfrust von heute

83 % aller deutschen Manager wünschen sich eine weniger komplexe Planung. Mehr als 10 % der Managementzeit und mehr als die Hälfte des Controllings wird für die Planung und Budgetierung verwendet – und meist verschwendet. Es werden Wunschlisten erstellt, die dann in Kleinarbeit, in endlosen Verhandlungsschleifen und -ritualen (das „Kneten“) heruntergetrimmt werden. Der Detailreichtum des schlussendlich ausgehandelten Budgets erlaubt eine differenzierte Kontrolle von oben, aber gestattet den Betroffenen auch, Budgetüberschreitungen in genau zu benennenden Unterpunkten der „höheren Gewalt“ anzulasten. Was beide Seiten übersehen: Dieses Herunterbrechen macht den Prozess und die Kontrolle während des Budgetierungszeitraums – meist das Geschäftsjahr – kompliziert und teuer. Häufig stellt sich nach wenigen Monaten heraus, wie unrealistisch das Budget veranschlagt wurde. Die Soll/Ist-Abweichung gibt keinerlei Aufschlüsse mehr, weil sich die Vorgaben verändert haben.

Die Strategie eines Unternehmens orientiert sich nun mal nicht allein an finanziellen Vorgaben. Der allgemeine Frust zeigt: Es muss sich etwas ändern in der Budgetierungspraxis. Es...


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