Zusammenfassung von Bilanzskandale

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Bilanzskandale Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Analytisch
  • Augenöffner
  • Umsetzbar

Rezension

Die erste, 2005 veröffentlichte Ausgabe dieses Buches, wurde schnell zum Klassiker der Bilanzskandalliteratur. Die zweite, deutlich erweiterte Ausgabe wird dies ohne Zweifel ebenfalls werden. 24 Fallbeispiele aus der ersten Ausgabe sind wieder dabei und wurden aktualisiert, dazu kamen neun neue. Das erklärte Ziel der Autoren ist es, Bilanzkriminalität zu verhindern oder zumindest frühzeitig aufzudecken. Geschildert werden die Skandale um Enron oder WorldCom mit viel Fachkenntnis. Die Autoren legen darüber hinaus die Gemeinsamkeiten der Fälle offen und geben Tipps, wie Bilanzdelikte frühzeitig erkannt werden können. Ihr Anspruch, etwas Ruhe und Sachlichkeit in die überhitzte und von Schuldzuweisungen – besonders in Richtung Wirtschaftsprüfer – geprägte Debatte zu bringen, gelingt rundum. Kenner der Materie können sich in die Details vertiefen, wie genau welches Unternehmen an welcher Stelle welche Zahlen geschönt hat. Gleichzeitig werden die Fälle aber auch kurzweilig geschildert, Laien kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Insgesamt ist das Buch ein hochinteressantes Kompendium, das aber nicht unbedingt von vorn bis hinten gelesen werden muss. getAbstract empfiehlt es vor allem Führungskräften in Unternehmen, Wirtschaftsprüfern sowie Mitarbeitern der internen Revision.

Über die Autoren

Volker H. Peemöller ist emeritierter Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. Harald Krehl leitet das Kompetenzcenter für betriebswirtschaftliche Fragestellungen beim Softwarehaus DATEV, Stefan Hofmann hat mit einer Arbeit zum Anti-Fraud-Management an der Universität Erlangen-Nürnberg promoviert.

 

Zusammenfassung

Bilanzskandale: Es hört nicht auf

Schon immer wurden Bilanzen gefälscht. Doch haben viele Fälle aus der jüngsten Vergangenheit besonders hohe Wellen geschlagen: Enron, WorldCom, Jürgen Schneider, FlowTex oder Parmalat sowie – noch aktueller – die Bremer Reederei Beluga Shipping. Umfragen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zufolge gingen 2006 71 Prozent aller Unternehmen davon aus, dass Wirtschaftskriminalität in Zukunft ein ernsthaftes Problem darstellen wird, 2014 waren es schon 82 Prozent. Wirtschaftskriminalität und Bilanzbetrug sind nicht nur unethisch – sie bedrohen die Marktwirtschaft. Sie zerstören Vertrauen, jenen wichtigsten Pfeiler im geschäftlichen Miteinander. Um Fehlverhalten vorzubeugen bzw. möglichst früh zu beenden, ist daher Wissen zum Thema Wirtschaftskriminalität und Bilanzfälschungen unabdingbar.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen erfolgsneutralem und erfolgswirksamem Betrug. Beispiele für erfolgsneutralen Betrug sind unberechtigte Gruppenbildungen – also die Verschleierung einzelner Posten durch Bündelung – Falschbenennungen, unberechtigte Saldierungen oder die Unterlassung von Saldierungen. Erfolgswirksamer Betrug...


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