Zusammenfassung von Bildung braucht Persönlichkeit

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Bildung braucht Persönlichkeit Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Psychologie, Pädagogik, Didaktik und Neurowissenschaft – kaum ein anderer Autor hat sich so intensiv für deren Vernetzung eingesetzt wie Gerhard Roth. In diesem Buch erklärt er, warum die eine Disziplin ohne die anderen nicht auskommt. Er schildert, wie sich ein Austausch unter den Wissenschaften fördern lässt und wie man dadurch das Bildungssystem reformieren kann. Roths Erkenntnisse sind nicht revolutionär, aber seine Empfehlungen für den Lehrbetrieb haben es in sich. Roth liefert einen kompakten Befund über den Forschungsstand der erwähnten Disziplinen, gewürzt mit einigen populärwissenschaftlichen Zuspitzungen. getAbstract empfiehlt die Lektüre allen Eltern, Erziehern und Lehrern, aber auch allen Personen im Unternehmensumfeld, die sich für Lernen und Weiterbildung interessieren.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie Persönlichkeit und Intelligenz entstehen,
  • wie Gelerntes langfristig behalten wird und
  • welche Änderungen im Schulsystem notwendig sind.
 

Über den Autor

Gerhard Roth studierte Philosophie, Germanistik, Musikwissenschaft und Biologie und promovierte in Philosophie und anschließend in Zoologie. Er hält seit 1976 eine Professur für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie an der Universität Bremen. Zu seinen über 200 Veröffentlichungen zählt das 2007 erschienene Buch Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten.

 

Zusammenfassung

Was Schule kann, darf und muss

Behördenvertreter, Pädagogik- und Didaktikprofessoren und Lehrer sollten gemeinsam neue Unterrichtskonzepte entwickeln, und zwar indem sie die Forschungsergebnisse der Neurobiologie mit einbeziehen. Doch das scheint schwierig zu sein, denn nicht nur über die Form des Unterrichts, sondern auch über seinen Inhalt und sogar über sein Ziel herrscht Uneinigkeit: Soll Schule Wissen allgemeiner oder praxisnaher Natur weitergeben? Ist Wissensvermittlung das alleinige Ziel oder muss bzw. darf der Lehrer versuchen, die Persönlichkeit des Schülers zum Positiven zu beeinflussen? Letzteres ist unbedingt mit Ja zu beantworten. Die Schule sollte autonome Persönlichkeiten ins Leben entlassen, die ihre Anliegen konsequent verfolgen, dabei aber flexibel bleiben; die auf ihr eigenes Wohlbefinden achten und gleichzeitig wertvolle Mitglieder der Gesellschaft werden. Zur Entwicklung der Unterrichtskonzepte für die Heranbildung solcher stabiler Persönlichkeiten können die Hirnforschung und die Psychologie empirisch überprüfte, gesicherte Erkenntnisse beitragen.

Persönlichkeit

Der Komplex des Lehrens und Lernens wird maßgeblich durch die Persönlichkeit...


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