Zusammenfassung von Pharma-Crime

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Pharma-Crime Buchzusammenfassung
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Bewertung 

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8 Wichtigkeit

9 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Erschreckend wenig Leuten ist bewusst, wie verbreitet gefälschte Medikamente auch hierzulande schon sind. Schlimm genug, dass Kriminelle damit eine noch lukrativere Einnahmequelle als Drogen entdeckt haben und ausbeuten. Nicht weniger bestürzend ist allerdings der Fakt, dass selbst namhafte Pharmakonzerne ihre Produktion nach Indien und China ausgelagert haben, diese dort kaum kontrollieren und damit auf legalem Weg gepanschte, lebensgefährliche Pharmaka ins Land holen. Die Autoren dieses Buches, investigative Journalisten, haben jahrelang recherchiert und wurden dabei von vielen mutigen Menschen unterstützt. Was sie zutage gefördert haben, ist nicht weniger als ein Skandal. Wenn man nicht einmal mehr in seriösen Apotheken sicher sein kann, unbedenkliche Medikamente zu erhalten, kann man sich nur noch wünschen, nie ernsthaft krank zu werden und mit Kräutertee aus eigenem Anbau über die Runden zu kommen. Ein spannendes, erschütterndes und wichtiges Buch, findet getAbstract.

Das lernen Sie

  • das Ausmaß des Problems mit gefälschten Medikamenten auch in Deutschland,
  • die Machenschaften der beteiligten Akteure.
 

Über die Autoren

Danuta Harrich-Zandberg ist Dokumentarfilmerin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin. Für Der Contergan-Skandal erhielt sie 2004 den Bayerischen Fernsehpreis. Daniel Harrich ist Regisseur, Filmproduzent, Drehbuch- und Sachbuchautor. 

 

Zusammenfassung

Medikamentenfälschungen nehmen zu  

Spätestens seit dem Heparin-Skandal 2007 ist Medikamentenfälschung eines der brisantesten Themen: Das Blutgerinnungsmittel des Pharmakonzerns Baxter kostete in den USA zahlreiche Menschen das Leben. Sogar in deutschen Apotheken und Krankenhäusern kam es in Umlauf. Der Grund für die schwerwiegenden Folgen: Ein verunreinigter Rohstoff aus chinesischer Produktion. Recherchen zu diesem Thema brachten Erschreckendes zutage: Gefälschte Medikamente sind auch hierzulande stärker verbreitet als vielfach angenommen. Betrogen wird dabei auf vielfältige Weise: bei den Wirkstoffen, dem Beipackzettel, dem Herstellernamen, der Chargennummer oder dem Verfallsdatum. Die Folgen für die Patienten können drastisch sein und bis zum Tod führen. Auch der Schaden für die Pharmaindustrie ist immens: 10,2 Milliarden Euro – 4,4 Prozent des Jahresumsatzes – beträgt der jährliche wirtschaftliche Schaden durch gefälschte Medikamente in Europa.

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