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Transparenz in globalen Lieferketten der Automobilindustrie

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Transparenz in globalen Lieferketten der Automobilindustrie

Ansätze zur Logistik- und Produktionsoptimierung

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15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Mehr Information geht nicht: Mit RFID-Technik wird die Lieferkette durchsichtig.

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Bewertung der Redaktion

6

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die Prozesse in der Automobilherstellung sind oft intransparent und schwer zu steuern. Schuld ist unter anderem der Trend zum Outsourcing. Mit dem Forschungsprojekt RAN (RFID-based Automotive Network) haben sich wissenschaftliche Institute und zahlreiche Unternehmen der Automobilbranche des Problems angenommen. Das im Rahmen dieses Projekts entwickelte praxistaugliche Konzept wird in diesem Buch ausführlich beschrieben. Der Leser erfährt, welche Prozessbausteine abgebildet werden, wie die Daten erfasst werden und auch wie sich die RAN-Technologie in ersten Praxistests bewährt hat. Damit ist er bestens dafür ausgerüstet, Produktion und Logistik im eigenen Unternehmen RAN-konform umzustellen. Um sich die wertvollen Informationen zu erschließen, muss er sich allerdings durch bleischwere Sätze im Nominalstil kämpfen, die zudem mit Anglizismen und unzähligen Abkürzungen überfrachtet sind. Wer nicht vom Fach ist, verliert schnell die Lust am Lesen, spätestens dann, wenn er sich mitten in einem IT-Konzept wiederfindet. Trotz der sprachlichen Schwächen empfiehlt getAbstract dieses fachlich sehr fundierte Werk IT-Spezialisten, Ingenieuren und Entscheidern in der Automobilindustrie.

Zusammenfassung

Mehr Transparenz

Viele Tätigkeiten auslagern und sich auf den Kernbereich konzentrieren – das ist eine der großen Entwicklungen in der Automobilbranche. Immer mehr Partner arbeiten entlang der Wertschöpfungskette zusammen. Die so entstehenden Netzwerke werden immer komplexer und damit schwerer zu steuern. Hinzu kommen IT-Einzellösungen der Zulieferer und der Produzenten, die oft teuer und nicht einmal kompatibel sind. Informationen gehen verloren. Die Folgen: aufwändiges Suchen von Teilen, Produktionsausfälle, mühevolle Rückverfolgung bei Produktmängeln und zu hohe Lagerbestände. Für mehr Transparenz in der Wertschöpfungskette hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Forschungsprojekt RFID-based Automotive Network (RAN) gefördert. RFID steht für Radio Frequency Identification, sprich Funkerkennung.

Das Projekt lief von 2010 bis 2012 unter Beteiligung namhafter Unternehmen aus den Bereichen Automobilherstellung, Technologie, Logistik und IT wie Daimler, Bosch, DHL, SAP oder Siemens. Außerdem wirkten Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut mit. Das RAN-Projektteam entwickelte für alle Unternehmen der Automobilbranche standardisierte...

Über die Autoren

Raffaello Lepratti leitete das RAN-Projekt bei Siemens, wo er den Bereich Account Management Automotive Overseas leitet. Steffen Lamparter arbeitet in der zentralen Forschungsabteilung Corporate Technology ebenfalls bei Siemens. Rolf Schröder, Projektleiter bei Daimler, hat das RAN-Konsortium aufgebaut und koordiniert.


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