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Brand Design

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Brand Design

Strategien für die digitale Welt

Schäffer-Poeschel,

15 Minuten Lesezeit
9 Stunden gespart
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Die Digitalisierung geht auch an Design und Markenführung nicht spurlos vorbei.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar
  • Praktische Beispiele

Rezension

Die Welt der Marken ist im Umbruch: Anzeigen sind out, flexible Onlineformate übernehmen. Content-Marketing vernichtet dumpfe Werbeslogans, User und Influencer verbreiten die Markenbotschaft so, wie sie es wollen. Klar ist: Die Markenführung muss sich ganz neu erfinden. Wie das gehen kann und bereits gut funktioniert, beleuchten die 20 Beiträge in diesem Sammelband. Aber auch Markenprofis können mal danebengreifen – zum Beispiel bei den Kapitelnamen der einzelnen Beiträge: Was man da an Beliebigkeit lesen muss (Kostprobe: „Branding zwischen Konsistenz und Kompatibilität“), hilft nicht bei der Auswahl des richtigen Beitrags – und die tut bei einem Sammelband wie diesem wirklich Not. Denn jeder Autor kocht sein eigenes Süppchen: Erklärt der eine, dass es beim Brand-Design um Strategie und nicht um Gestaltung gehe, berichtet der nächste detailliert über den Gestaltungsprozess. Von solchen Inkonsequenzen abgesehen ist das Buch ein Füllhorn in Sachen Markenführung, das getAbstract allen Marketingverantwortlichen und Brand-Designern empfiehlt.

Zusammenfassung

Digitalisierung verändert Marken

Was macht die Digitalisierung mit der Marke? Sie verändert sie. Was früher wie in Stein gemeißelt und durch Corporate-Design-Vorgaben festgezurrt war, wird jetzt flexibel. Die Marke muss auch flexibel sein, um sich an die Anforderungen des Marktes und der Konsumenten anzupassen. Markenführung bedeutet, sämtliche Erscheinungen einer Marke zu managen. Dazu gehören nicht nur Name, Logo und Claim, sondern beispielsweise auch die Bildwelt und die Interaktion mit den Nutzern. Die Ziele: Aufmerksamkeit erzeugen, Orientierung geben, die Marke von Wettbewerbern unterscheiden, Information vermitteln, ein einheitliches Image der Marke erzeugen, die Marke und ihre Produkte mit positiver Bedeutung aufladen.

Brand-Design bezeichnet also nicht bloß die Ästhetik einer Marke, sondern ein ganzes Bündel von Erscheinungen, die die Funktion der Marke unterstützen. Die berühmte Nivea-Schrift gehört genauso dazu wie der Vorname des Kunden, den die Mitarbeiter von Starbucks auf den Kaffeebecher schreiben.

Markenführung wird flexibler

Brand-Design ist ganzheitlich, und es verabschiedet sich immer mehr von den ...

Über den Autor

Andreas Baetzgen, der Herausgeber dieses Buches, ist Professor für strategische Kommunikation und Branding an der Hochschule der Medien in Stuttgart.


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