Zusammenfassung von Business Adventures

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Business Adventures Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Hintergrund
  • Praktische Beispiele
  • Unterhaltsam

Rezension

Manche Wahrheiten bleiben Wahrheiten – auch nach Jahrzehnten. 1959 erschien unter dem Titel Business Adventures eine Sammlung von zwölf Chroniken, in denen der Finanzjournalist John Brooks richtungsweisende Episoden und peinliche Fehltritte namhafter Unternehmen wie auch Krisen an den Finanzmärkten minutiös nachzeichnete. Sie basierten auf seinen Artikeln aus dem New Yorker, drei davon finden sich im Abstract. Seit sowohl Bill Gates wie auch Warren Buffett das Buch öffentlich empfohlen haben, hat es einen zweiten Frühling erlebt. Tatsächlich ist es amüsant und lehrreich, bietet dank seines Reportagecharakters und der bildhaften Darstellungen einen lebendigen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen wie Ford und Xerox, aber auch der Wall Street. Brooks’ subtiler Witz und seine beiläufige Ironie machen die Lektüre zum Genuss. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die gerne aus den Fehlern anderer lernen, vor allem Managern in der Auto-, Technologie- und Finanzbranche.

Über den Autor

John Brooks (1920 bis 1993) war Schriftsteller und Journalist. Er wurde vor allem mit seinen Artikeln im Magazin The New Yorker bekannt. Als Spezialist für Finanzthemen beschäftigte er sich in seinen Bücher unter anderem mit Börsencrashs.

 

Zusammenfassung

Ford: Daten sind besser als Bauchgefühl

1957 brachte die Ford Motor Company ihr neues Mittelklassemodell Edsel mit viel Getöse auf den Markt. Zwei Jahre und geschätzte 350 Millionen Dollar Verlust später verschwand der Edsel wieder vom Markt. Niemand konnte zunächst erklären, warum sich der Wagen nicht wie erhofft verkauft hatte – hatte sich Ford beim Design und der Vermarktung nicht sklavisch an die Erkenntnisse der Marktforschung gehalten? Nein, hatte man eben nicht. Ford gab zwar Millionen für Umfragen und später für eine breit angelegte Werbekampagne aus; die kritischen Entscheidungen wurden jedoch nach Gefühl, nicht auf der Basis von Daten getroffen.

Bezeichnend für diese Art der Entscheidungsfindung war der Prozess der Namensgebung für das neue Auto. Der vorläufige Projektname „E-Car“ – „E“ wie „experimentell“ – konnte es jedenfalls nicht sein; gesucht war eine Bezeichnung für ein Fahrzeug, das gleichzeitig einzigartig und vertraut wirken sollte. Nachdem sich die Familie Ford dagegen ausgesprochen hatte, das neue Auto nach Edsel, dem Vater des damaligen Ford-Präsidenten Henry Ford II., zu benennen, wurden Marktforschungsfirmen beauftragt. Anhand einer Liste mit...


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