Zusammenfassung von Business-Guide Türkei

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Business-Guide Türkei Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Überblick
  • Für Einsteiger

Rezension

Volkswirtschaftliche Wachstumsraten von über 5 Prozent sind im Jahrzehnt der weltweiten Finanz- und Schuldenkrisen eine Seltenheit geworden. Zu diesen seltenen Ausnahmen darf sich die Türkei zählen. Auch wenn der EU-Beitritt dem Land bisher versagt blieb und viele Europäer Vorbehalte speziell gegenüber der türkischen Regierung und deren Demokratieverständnis haben, sprechen den Autoren des Business-Guide Türkei zufolge viele Faktoren für ein verstärktes wirtschaftliches Engagement im Land am Bosporus. Es verfügt nicht nur über günstige Arbeitsbedingungen und eine wachsende Zahl gut ausgebildeter Fachkräfte, sondern hat sich in den letzten Jahren auch als sehr krisenfest erwiesen. Eine junge, konsumfreudige Bevölkerung sorgt für einen dynamischen Inlandsmarkt, während die Regierung für ausländische Investoren attraktive Rahmenbedingungen schafft. Leider bleibt das Buch bei vielen Themen etwas vage und ist keine umfassende Informationsquelle für Firmen, die in der Türkei Fuß fassen wollen. getAbstract empfiehlt es deshalb Geschäftsführern für einen ersten Überblick vor dem Einstieg in den türkischen Markt.

Über die Autoren

Sergey Frank ist als Berater im internationalen Umfeld tätig und kennt die Türkei aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit sehr gut. Serhat Kutlan hat in Wien studiert und ist Professor für Rechnungswesen in Istanbul. Außerdem ist er dort als Wirtschaftsprüfer tätig. Martin Woletz ist Tourismuskaufmann und unterstützt vor allem touristische Firmen im Verkauf und Export.

 

Zusammenfassung

Die Türkei als Volkswirtschaft

Trotz langjähriger deutsch-türkischer Beziehungen wissen die beiden Völker immer noch relativ wenig über Geschichte und Kultur des jeweils anderen. Die heutige Türkei entstand 1923, als Mustafa Kemal, der später als Atatürk verehrte „Vater der Türken“ die Republik ausrief. Atatürk machte die Türkei unabhängig und baute den Staat nach europäischem Vorbild radikal um. Als große gesellschaftliche Veränderungen wurden unter anderem das islamische Recht abgeschafft und die Gleichstellung von Mann und Frau eingeführt. Darüber hinaus wurde auch das Bildungssystem reformiert und die allgemeine Schulpflicht eingeführt. Atatürk legte so den Grundstein für das moderne Selbstverständnis der heutigen Nation. Die Annäherung an die damalige Europäische Wirtschaftsgemeinschaft geht bereits auf das Jahr 1959 zurück; politische Differenzen vereitelten bisher jedoch alle Bemühungen der Türkei, als vollständiges Mitglied in die Europäische Union aufgenommen zu werden. Seit 1996 besteht zwischen der Türkei und der EU eine Zollunion für den freien Waren- und Handelsverkehr. Seit diesem Zeitpunkt ist in der Türkei auch das europäische Wirtschaftsrecht gültig.

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